Ihre Gestalt.
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und Gipfel macht. Die Zerstörung kann einerseits dieseaufgerichteten Lagen gewaltiger angreifen, während dieProdukte derselben an den steilen Gehängen herabfal-len, und die nackten zerstückelten Felsmassen in freierEntblöfsung in beträchtlicher Höhe hervorragend stehnlassen. Dagegen werden die Oberflächen lliedrigcr Bergevon den Produkten ihrer eignen Zerstörung bedeckt, sodafs ihre Umrisse sich abrunden, bis eine gleichförmigeBöschung entsteht, die sich mit Vegetation bedeckt, wo-durch fernem zerstörenden Angriffen ein Ziel gesetztwird. Vortrefflich hat diese Vorgänge u. a. Ebel beiden niedern Nagelfluhe und Sandsteinketten der Schweizgeschildert.
Die so entstandene Verschiedenheit der Formen inden Gipfeln und Kämmen der niedern und höheren Ge-birge tritt besonders bei der Betrachtung der Alpen-bette im Vergleich mit unsern norddeutschen Gebirgenhervor. Eine jede landschaftliche Ansicht aus diesenGegenden lehrt das Auffallende der Kontraste in denGestalten der äufsern Umrisse dieser Gebirge. Die An-sicht der Alpen führt in ein Labyrinth von scharfenGrathen, besetzt mit spitzigen zerrissenen steilen Gipfeln,welche sich oft mit nadelähnlicher Spitze endigen. Mannennt diese Gipfelart in der deutschen Schweiz Hör-ner, in der französischen dagegen bezeichnet man siecharakteristisch durch Dent oder Aiguille. In Tyrolbat inan dafür den Ausdruck Kogel oder Kofel, dera uch noch durch Steyermark und Oesterreich gilt, oderman ersetzt ihn auch wohl durch den Ausdruck Spitz,Welchen man ganz insbesondre für die höchsten Gipfeldes Tatra-Gebirges in den Karparlhen gebraucht, z. B.die Lomnitzer Spitz, Eislhaler Spitz.
In Nord - Deutschland dagegen finden sich derglei-chen Bezeichnungen für die Formen der höchsten Ge-birgspunkle nicht. Für die ansehnlichsten derselben be-dient man sich des Ausdruckes Kopf (Ochsenkopf,