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Die Gipfel.
Schneekopf, Ederkopf), im Schwarzwalde Belchen, inden Vogesen Ballon oder Kuppe, welcher hinlänglichbezeichnend für die verrundetc Gestalt ist. Nur in tiefenengen Thal-Einschnitten, welche steile Entblöfsungen dar-bicten, sieht man bei uns dieselben Gebirgsarten mit den-selben zackigen äufseren Gestalten im Kleinen wieder-kehren, so z. B. im Harze an der Rofs'trappe, amIlscnstein, im Thüringer Walde am Meisen-stein, l\ab enstein u. s. w. Dafür treten aber auchhäufig die höchsten Gipfel nur in die Reihe der sanftansteigenden Rücken ein, und verdienen keine beson-dere Benennung, den allgemeinen Namen „Berg“ tra-gend, so am Harze der Brocken, Ra mb erg, Wurm-berg, Bruchberg u. s. w., so fast alle Gipfel des rhei-nischen Schiefergebirges, der Winterberg, Feldbergu. s. w'., der Inselsberg im Thüringer Walde, Schnee-berg in Mähren u. s. w.
Noch eine dritte Form von Berggipfeln ei-gcnlhümlicher Art ist ferner die mehr oder minder ab-gestumpfte Kegel-Gestalt erloschner Vulkane, wel-che durch Aufhäufung vulkanischer Substanzen entstan-den, den wenigen Gebirgen dieser Art, in welchen siein gröfserer Menge auftreten, ein sehr eigentümlichesAnselm giebt. Man kann von Gebirgen dieser Art inder That sagen, dafs sie nur aus einer Anhäufung vonGipfeln ohne Kämme und Rücken u. s. w. bestehn,selbstständig nebeneinander liegen, und bis auf ihre Ba-sis, eine gemeinsame Fläche, welche oft die des Mee-res ist, getrennt erscheinen.
Vortreffliche Beispiele solcher Verhältnisse, vongrofser Auszeichnung, zeigen sich besonders im süd-lichen Frankreich, in jener ausgedehnten Reihe vonerloschnen Vulkanen, die sich im obern Flufsgebiete derLoire, des Allier und des Dordogne, in den Um-gebungen von Clermont und südlich im Cantal zei-gen. Ihre Form wird dort mit der eigentümlichen Be-