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Physikalische Geographie : Vorlesungen gehalten an der Universität zu Berlin in den Jahren 1834 und 1835 / von Friedrich Hoffmann
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Alpenpässe; mittlere Höhe.

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In Beziehung auf die Höhe, welche die Scheideckender Pässe im hohen Alpengebirge über dem Meere er-reitlien, hat schon Ebel bemerkt, dafs eine merkwürdigeRegelmäfsigkeit stattfindet: es liegen nämlich fast alle be-deutenderen Pässe, welche die Centralkette der Alpendurchschneiden, nach ihm in ziemlich gleicher Meeres-hühe von 6000 — 7500 par. Fufs, wie aus folgender Ta-fel zu ersehen.

Der Mont Cenis . . . .

Der kleine St. Bernhard .Der grofse St. Bernhard .

Der Simplon.

Der Gries.

Der St. Gotthard . . . .Der St. Bernhardin . . .

Der Splügen.

Der Bernina.

Das Stilfser Joch. . . .

Der Septimer.

Der Maloja.

6360 Fufs,6750 -

7548 -

6174 -

7336 -

6390 -

6584 -

6513 -

6260 -8610 -7000 -

5850 -

Aus dieser wichtigen Thatsaclie crgiebt sich, dafsdas Minimum der Erhebung eines Gebirges eben so we-nig lokalen Zufälligkeiten unterworfen ist, wie seine Ge-staltung in gewissen Parallelrichtungen und überhauptseine ganze ursprüngliche Bildung. Schon oben haben"dr darauf hingewiesen, dafs die Erhebung eines Ge-^irgsganzen in gewissen Strecken nur durch einen gleich-förmig auf dieselben einwirkenden, allgemeinen und anseinen Wirkungen abmefsbaren Kraft - Aufwand könneer folgt seyn; diese gleichförmige Vertiefung der Pässe ge-hört gleichfalls unter denselben Gesichtspunkt. Es wirdSich dann aber diefs natürlich nicht nur in den Alpenerweisen, sondern eine allen Gebirgen gemeinsame Ei-genschaft seyn müssen, und in der That finden wir sic auch