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Barometrische Höllenmessungen.
deutete, ist begreiflich den so höchst verwickelten Opera-tionen trigonometrischer Messungen weit vorzuziehen; beiseiner Ausführung in aller Schärfe, um genaue Resultate zuerlangen, wird es zwar allerdings etwas weitläufiger, dadie Berücksichtigung der oft wechselnden Temperaturder Atmosphäre und des Quecksilbers im Barometer, fer-ner die in der Atmosphäre wechselnde Feuchtigkeit unddie Veränderungen der Barometerstände an einem und dem-selben Orte durch die Witterungs-Verhältnisse eine Er-weiterung der mit diesen Beobachtungen verbundenenRechnungen nöthig machen. Nichtsdestoweniger bleibtdoch das ganze Verfahren immer noch so leicht ausführ-bar, dal’s wir erst seit der Erfindung dieser Messungs-methode den Vortheil vergleichender Höhenbestimmun-gen in seinem ganzen Umfange realisirt sehen, und eineimmer vervollkommnete Konstruktion der dazu nötliigenInstrumente, so wie die Berichtigungen der Berechnungs-formeln tragen dazu bei, die Anwendung dieser Methodeimmer freier von den kleinen Fehlern und Irrthümernzu machen, welche dabei Vorkommen können. — I)icAnwendung der trigonometrischen Methode wird aberdurch die barometrische keinesweges überflüssig, sondernes werden vorzugsweise bei Messungen der Berge inEntfernungen von der Meeresküste Kombinationen bei-der Verfahrungsweisen oft eintreten; unerläfslich aberwerden sie stets da werden, wo es sich um Höheubc-stimmungen von Bergen handelt, deren Gipfel nicht zuerreichen sind.
Unsere Kenntnisse vergleichender Bestimmungen vonBerghöhen haben unter den eben erwähnten Umständenerst seit nicht gar langer Zeit einen hinreichenden Gradvon Genauigkeit und Vollständigkeit erhalten. Wir ver-danken diefs im Wesentlichen den Bemühungen derNaturforscher des letzten Jahrhunderts; denn Alles, wassich in dieser Beziehung aus dem 17ten Jahrhunderte er-wähnt findet, ist entweder sehr unbedeutend oder selbst