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AUeghani-Kelte.
Hauptstadtdieses Distriktes, das berühmte Villa rica,liegt schon in dem Gebirge selbst, in einer Meereshöhevon 3700 Fufs. Ihre höchsten Gipfel und wahrschein-lich die höchsten Berge von ganz Brasilien sind dort derltamba mit 5593 Fufs, und der noch viel bekanntereBerg Itacolmni mit 540p F. Sie vermischt sich in ih-rem südl. Th eile mit der Kette von Rio Janeiro. Diedritte Kette endlich, in W., am meisten im Innern lie-gende, und deshalb nach altern systematischen Ansichtenfür die höchste gehalten, ist im Gegeiltheile sehr unbe-deutend, indem sie sich, so weit wir wissen, nur in ein-zelnen Gipfeln zu 2000—2500 F. erhebt. Da sich inihr die grofsen Flufsgebiete des Amazonen-Stromesund des Rio de la Plata scheiden (R. Parana), sonennt v. Escliwege sie die Kette den - Wasserscheiden,Serra dos Verteiltes. Iin Westen von ihr kenntman nur die einförmigen trocknen Flächen der Pam-pas, welche, von wilden Indianer-Stämmen bewohnt, sichbis an den Fufs der Andeskefte hin auszudehnen schei-nen, wahre Steppen, in welchen die Quellen-Bezirke dereben genannten grofsen Flufsgebiete kaum getrennt sind.
In Nordamerika giebt es nur ein System von Ge-birgen, welches aufser Verbindung- mit der Kordilleren-Kette steht. Es liegt im Osten derselben, und wird sei-ner Lage wegen von Alex, von Humboldt mit derGruppe von Brasilien verglichen. Diefs ist die Ketteder Alleghani’s, eine sehr ansehnliche Gebirgsmasse,welche sich vom linken Ufer des Missisippi in etwa34° nördl. Br. bis an das rechte Ufer des St. Lorenz-Stromes in Kanada ausdehnt, bis an seine Mündung in49° n. Br. Bei einer Länge von etwa 400 geogr. Meil-läuft sie, aus mehreren Parallel-Ketten bestehend, in ei-ner mittlern Breite von 30—40 Meilen in einer sehrscharf ausgesprochenen Längenrichtung von SW. nachNO. fort; auf eine beträchtliche Erstreckung hält sie sichin sehr bedeutender Entfernung von der Ostküstc Nord-