in der nördlichen Halbkugel.
247
mich indefs überzeugt, dafs er in der That keinen ewi-gen Schnee trägt, trotz der Nähe des Meeres, und so'vurde denn auch schon früher sein Eintreten in dieSchneegrenze bezweifelt *).
In diese Breite (37 — 41°) fallen übrigens auch diestets beschneiten Gipfel der Rocky-Mountains, bisZu 10800 Fufs Höhe ansteigend; die Höhe der Schnee-grenze ist indefs in ihnen nicht bekannt. Wenig weiternördlich, zwischen 42 und 43° nördl. Br., liegen die Py-renäen und der Kaukasus. In den ersleren ist dieHöhe der Schneegrenze grofsen Variationen unterworfen,denn es finden sich in den Angaben von Raniond,Saussure und Parrot Abweichungen, welche die be-deutende Gröfse von 250 T. (1500 F.) erreichen. Nacheiner mittleren Angabe darf man indefs hier die Höhedes ewigen Schnees am wahrscheinlichsten auf 1400 T.(8400 F.) annehmen. Im Kaukasus, dessen höchsteGipfel im Elbrus (nach Wisniewsky) zu 16854 F.,find im Kasbek zu 14400 Fufs aufsteigen, liegt dieSchneegrenze nach Engel har d’s und Parrot’s **) Be-stimmungen am Kasbek in 9882 F., und am ElbrusHach Kupffer ***) in 11398 F. Höhe. Nach einer Mit-telzahl aus beiden ist sie füglich zu 10640 F. anzusetzen,d. h. aus den oben angegebenen Ursachen um volle2240 F. höher als in den Pyrenäen.
In den Alpen setzte bereits Saussure die mitt-lere Schneegrenze im Gebiete der Hauptkette zu 7800H. an; nach Wahlenb erg kann sie passender auf 8220H. angenommen werden, L. v. Buch f) setzt sie nochetwas höher zu 8520 F., das Mittel aus allen vorhande-nen Beobachtungen in 45| — 46° Br., giebt diese Höhe
*) Ami. d. Chimie XIV. p. 5ö.
**) Heise, II, 108.
***) Bibi. univ. XLII. 170.
+ ) Gilb. Ann. XI. 48.