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Schneegrenze, ob in den
Es neigt sich also die ohnehin schon beträchtlichstärker als die Erdoberfläche gewölbte Schneelinie gegenden Nordpol hin noch steiler als sonst gegen die Ober-fläche herab, und damit hält, wie L. v. Buch bemerkt,die Verschlechterung des Klima’s längs der norwegischenKüste völlig gleichen Schritt. Denn wenn die Mittel-Temperatur weiter südlich zwischen Bergen undDrontheim, von 8,18° bis. 4,48°, also nur . um 3,7°C., d. h. für den Breitengrad nur um 1,23° sinkt, so fin-det dagegen weiter nördlich zwischen Alten und Ham-mer fest bei einem Unterschiede von einem Breitengradeschon eine Verminderung der mittleren Temperatur um2,5° C. statt.
Es bleibt nun hier noch die Frage zu beantworten,in welchen Gegenden der Erde die ewige Schneegrenzeendlich bis zur Meeresfläche hinabsinke. Hiezu dienenam besten die in den Nordpolarländern angestellten Be-obachtungen. Aus denselben aber ergiebt sich dann, dafseigentlich solche Länder, in welchen der Schnee dasganze Jahr hindurch nicht mehr wegschmilzt, welche dasganze Jahr hindurch also mit einer zusammenhängendenSchnee- und Eisdecke belegt seyn, müfsten, so weit dieBeobachtung reicht, in der Natur nicht gefunden werden;denn überall, wohin bis hieher die Reisenden gekommensind, zeigte sich’s noch, dafs trotz der mächtigsten Schnee-und Eismassen selbst in den nördlichsten Polar-Länderndennoch überall hin und wieder in begünstigten Lagen,nahe der Meeresfläche, einzelne Theile des Festlandesin der heifsen Jahreszeit von der Schneedecke entblöfstwerden, und selbst überall dann die Entwickelung einerwenn auch kärglichen Vegetationsdecke gestatten. Sowar es schon nach Martens Erfahrungen (1670) vonder nördlichsten aller bekannten Ländermassen, von Spitz-bergen, bekannt, und so haben es uns neuerdings wie-der die Erfahrungen von Parry und Sabine auf Mel-villes Island, in den Arctic Highlands, eben so auch