oder Morainen.
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Rande liegen. Diese so aufgescliütteten, die unteren En-den des Eises ringförmig einfassenden Wälle werden inder deutschen Schweiz Gandecken, in der französi-schen Moraines genannt.
Wenn der Gletscher zwischen Wänden von leichtzerstörbaren Gebirgsarten hindurchgeht, und noch dazulängere Zeit hindurch mit seinem unteren Ende an der-selben Stelle verweilt, so können diese Wälle zu sehransehnlichen Bildungen anwachsen; während sie gewöhn-lich nur 12 —15 Fufs Höhe und eine entsprechendeRreite besitzen, fand Saussure an dem Glacier deMiage auf der südöstlichen Seite des Montblanc sie biszu 100 ja 150 Fufs hoch.
Diese Morainen geben auch aufs Deutlichste vondem Vor- und Rückschreiten der Gletscher in verschie-denen Epochen Rechenschaft, und selten besucht maneinen Gletscher, ohne schon in tausend Schritt Entfer-nung und darüber mehrere solche parallel hinter ein-ander liegende Wälle überstiegen zu haben. Einige der-selben sind entschieden sehr alt, und man kann diefs be-sonders aus der auf ihnen befindlichen Vegetation, oftgfofse Lärchen oder Tannen (am Grindelwald), schlie-Isen, denn es währt immer eine sehr lange Zeit, oft vieleJahrzehende, bevor, wenn ein Gletscher sich zurückgezo-gen, der zwischen ihm und der alten Moraine befindli-che, durch Ueberschlämmung und erstarrende Kälte ver-dorbene Boden wieder Vegetation aufzunehmen vermag.Saussure hat ferner eine sehr feine Beobachtung andiesen Morainen gemacht, welche beweist, ob ein Glet-scher noch im Fortschreiten oder im Zurückgehen be-griffen ist; im ersteren Falle wird er nämlich mit seinerEisoberfläche höher als die Moraine seyn, im letzterendagegen niedriger.
Diese Morainen sind auch dem Geognosten beson-ders merkwürdig wegen der Mannigfaltigkeit der Gesteine,welche in ihnen über einander geschüttet liegen, und nichts