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Schwimmende Eisberge.
zunimmt, so ragen sie endlich freiscliwebend ins Wasserhinaus, brechen ab, wenn sie zu grofs geworden, und wer-den von den Strömungen gegen S. mit fortgerissen. Diefsist der Weg* dessen die Natur sich in diesen Gegendenbedient, um das stete Fortwachsen der Eismassen durchden unaufhörlich fortschreitenden Verlust derselben wie-der auszugleichen. Der gröfseste unter diesen Eisbergen,welchen Rofs hier freischwimmend begegnete, war 12500Fufs lang, 10600 F. breit und im Mittel einige 50 F-engl, aus dem Wasser hervorragend. Da Versuche er-gaben, dafs das schwimmende Eis stets wenigstens mit§ (nach Lyell mit f bis |) seiner Höhe in die Wasser-masse eintaucht, so mufste die Dicke dieses Eisbergeswenigstens 250 F. engl, betragen, und man begreift wohlwie 200 F;i über das Wasser hervorragende 'Eisberge,die' sich bei kleineren Dimensionen in der Länge undBreite gar nicht selten linden, von 1000 F. hohen Eis-wänden herabstürzen konnten, da sie bei solcher Erhe-bung über dem Wasser stets noch wenigstens 800 Fufsin dasselbe hineinsinken. Zum Beweise übrigens, dafsviele dieser Massen durch Losreifsen von dem festenLande in ihre gegenwärtige Lage gekommen waren,diente noch der merkwürdige Umstand, dafs viele der-selben mit Bruchstücken der an der Küste anstehendenGebirgsarten beschwert waren. So fand Rofs auf einerEisinsel, welche ihm schon weit südlich in der Davis-Stral'se entgegentrieb, zahlreiche Bruchstücke von Granit,Gneufs und Basalt liegend. Kleine Eisstücke, welche in76° 44’ Br. umherschwammen, trugen einen grofsen Gra-nitblock.
Es wirft diefs ein beachtenswerthes Licht auf denUrsprung so vieler aus dem Norden herstammender Gra-nitblöcke, welche vereinzelt und ganz besonders aufAnhöhen in unserer norddeutschen, süd- und ostbalti-sehen Ebene umherliegen, welche ganz entschieden einstder Grund eines weit ausgedehnten Meeres war.