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Physikalische Geographie : Vorlesungen gehalten an der Universität zu Berlin in den Jahren 1834 und 1835 / von Friedrich Hoffmann
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Geb irgs-Vegetation.

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Uebrigens giebt es auch nach Rofs’s später vielfachund besonders am Südpole bestätigten Erfahrungen wirk-lich Eis, welches sich durch Zusammenfrieren der Bruch-stücke zerkleinerter Eisinseln frei auf dem Meere schwim-mend ausbildet, und es entstehen dadurch die niedrigen,mm Theil über ungeheure Strecken wagerecht fortset-zenden Eisfelder, über welche Kapt. Parry seinen letz-ten Versuch machte, über Spitzbergen nach dem Nord-pole hin vorzudringen.

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Einflufs der Erhebung der Gebirgsländer auf den Cha-rakter ihrer Vegetation.

Dafs die Vegetation mit der Erhebung über dasMeer, mit der Annäherung von den Ebenen und Küsten-ländern gegen die Schneegrenze hin einen mehr undmehr veränderten Charakter annimmt, ist bekannt, undselbst schon an den Bergen von niederer und mittlererHöhe des nördlichen Deutschlands merklich. Währendwir in der Tiefe bei uns überall Ackerbau und die Kul-tur der ergiebigen Obstbäume finden, sehen wir, höhergestiegen, an die Stelle wogender Kornflächen und rei-cher Obstgärten nun Wiesen und Wald treten; weiterhinauf nehmen die Waldbäume an fröhlichem, kräftigemWüchse immer mehr ab, endlich verschwinden die hoch-stämmigen Bäume ganz gegen niedriges Strauchwerk.Hier zugleich sehen wir in der blüthenreichen Grasdeckeder Gebirgswiesen Pflanzenformen auftreten, die bis hie-her nicht vorkamen, und eben so treffen wir die cha-r akteristischen und häufigen Blüthenformen nicht mehr an,die uns von unten auf bis hieher gefolgt waren. Voruns ausgebreitet entfaltet sich nun der blüthenreiche Tep-pich der bisher nicht gesehenen Alpen-Flora, die ZahlUeuer Erscheinungen mehrt sich. Doch immer höher undhöher gehen endlich auch diese verloren. Die grasrei-chen und mit Blumen von bisher ungewohnten Formen