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Physikalische Geographie : Vorlesungen gehalten an der Universität zu Berlin in den Jahren 1834 und 1835 / von Friedrich Hoffmann
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Humboldt’s Verdienste.

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Südafrika und dem mit ihm in gleichen Breiten gelege-nen Südamerika und Neuholland. Noch hatte man dieVergleichungen der Gebirge in verschiedenen Breitengra-den, der Länder verschiedener Zonen u. s. w. in Bezie-hung auf diefs Yerhältnifs nur sehr unvollkommen ge-macht, und es blieb daher einer sehr neuen Zeit Vorbe-halten, in diesem so reichhaltigen und so wenig bear-beiteten Felde der Naturwissenschaft neue Früchte zusammeln.

Bei Erforschung des Entwicklungsganges der Pflan-zenwelt unter den verschiedenen von der Natur gestell-ten Bedingungen, und bei hicnach zu machendem Ver-gleiche des Vegetations-Charakters von Gebirgen unterverschiedener Breite, mufste es natürlich von besondererWichtigkeit seyn, zunächst die Vegetations-Verhältnisse inden Hochgebirgen der Aequatorial-Gegenden kennen zulernen, bei welchen der Abstand der Schneelinie vomMeere möglichst grofs, und die Reihenfolge der Pflanzen»n diesem Zwischenräume der ganzen Abwechslung der-selben vom Aequator bis zur Polar-Zone gleich ist.

Dieser Anforderung genügte zuerst Humboldtdurch seine Bereisung der Aequatorial-Gegenden Ameri-ha’s, und er wurde durch die Zusammenfassung der ver-einzelt stehenden Thatsachen der Schöpfer dieses neuenZweiges der Naturwissenschaft. Die neue Bahn, welcheer auf diesem Wege der Forschung eingeschlagen, findetSlc h aufser in zahlreichen Abhandlungen hauptsächlichdargelegt in dem Essai sur la Geographie des plantes,

rnpagne d’un Tableau physique des regions equi-n °<eiales, Paris 1805 und in einem späteren Werke dedistributione geographica plantarum secundum coeli tem-Pcriem et altitudinem monlium Prolegomena , welches^ er Herausgabe der von ihm und Bonpland gesam-melten Pflanzen zur Vorrede diente, aber auch besondersa bgedruckt zu Paris 1817 erschienen ist.