Verbreitung der Haupt-Vegetationsformen. 305
taire de Geographie botanirjue. Beides im Diction. desSciences natur. Tome Will. 1820.
Verbreitung der hauptsächlichsten Vegetationsformeuim Allgemeinen.
Was zunächst de5 Vergleich von der Stufenreiheder Pflanzenformen auf Bergen in zunehmender Höhell) it der Verkeilung derselben nach wachsenden Breitena nlangt, so hat zuerst Alex. v. Humboldt erwiesen,dafs derselbe zwar ganz im Allgemeinen wohl durchführ-bar sey, dafs er im Einzelnen indefs durch mancherleieigentümliche Abweichungen gestört werde. Zwar istcs richtig, dafs im Allgemeinen in der Tropenzone dieZahl der Pilanzenfamilien, welche den eigenthümlicheiiCharakter der Vegetation dieser Länder bildet, mit demAnsteigen in den Gebirgen immer mehr und mehr ab-nimmt; sie verschwindet in Südamerika ganz in 6600 F.Höhe. Dort stellt sich dann eine Flora ein, welche inihren vorherrschenden Formen mit der^des südlichen Eu-ropa die gröfseste Aehnlichkeit hat, und höher hinaufZeigen sich nahe der Schneegrenze, selbst unter demVequator, die Formen der Polargegendeq. Keine Gat-tung der Musaceen (Bananenform), keine Scitamineen(indisches Blumenrohr, Amomum), keine Aristolochia, Sa-poteae ( Achras, Rumelia , Chrysophyle) u. w. steigt überdiese Grenze 3er Tropenreg^n hinaus, afich die für dieTropenländer so charakteristische Palmenform hälts >ch im Allgemeinen noch unter derselben; doch steigteine ihrer grofsartigsten Formen, die bis zu 200 Fufshoch aufschiefsendc Waph&palme ( Ceroxylon andicolalö it Kunthia montana und Oreodoxa frigida), selbst nochüber 8000 F. Höhe, bis zwischen die Formen der ge-Uiäfsigten und kalten Zone auf. Wir vermissen ferner111 den höheren Gebirgsfloren warmer Länder allerdingsdie meisten unter den Formen, welche in den Ebenenderselben durch die zunehmende Zahl ihrer Species ihr
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