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Physikalische Geographie : Vorlesungen gehalten an der Universität zu Berlin in den Jahren 1834 und 1835 / von Friedrich Hoffmann
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Regio iemperaia

einen sonderbaren Kontrast gegen die bei uns unter 8hfl'liehen Verhältnissen auftretenden Wiesen von krautarti-gen Gräsern bilden.

Unter den Kulturgewächsen, welche diesen Regi®'nen cigenthüinlich angehören, oder doch besonders i*iihnen gedeihen, nennen wir den Pisang, denn diese rgehört auch, was oft bezweifelt worden, der neuen Wehan; nach Martius ward die Banane mit dreieckig efFrucht, Musa paradisiaca, schon vor der Entdeckungder neuen Welt von rothen Menschen gebaut, die n 0 trunder Frucht aber (Musa sapietilum, Banane diThome) ist von Guinea eingeführt worden. — Geber-aus prächtig ist die zu dieser Familie gehörige Urania jamazonica, deren Blätter zum l)achdecken dienen,-'der Cacaobaum (Theobroma CacaoJ und die Ananas-Ber Kaffeebau in und das Zuckerrohr gedeihen noch |weit über diese Zone hinaus, ja den beiden letzterenund insbesondere dem Kaffeebauine, der in schattige 0Berggegenden einheimisch ist, beschränkt hier die z 0grofse Hitze das Gedeihen. #

2) Regio temperata (tierra templadaj gehlvon 1800 — 6600 F. Höhe. Bie ihr entsprechende Mit'teltemperatur beträgt 22—17° C. Biese Region ist di®glücklichste der Erde, denn mit gemilderter Hitze, rc>'ehern Schatten und Benetzung durch Regen, herrscht i 0ihr wegen der Gleichförmigkeit des Klimas unter deflTropenländern fast das ganze Jahr hindurch ein ewig efFrühling, überall blühende und fruchtreiche Felder, wal-dige Berge und strömende Wässer. Hieher gehören da-her auch die angebautesten reichsten Gegenden, wie d> eThäler von Caracas, Aragua bei Neu - Valencia»die grofseu Stromthäler des Magdalenenflusses unddes Rio Cauca, das üppige Popayan; die Tempera-tur ist an diesen Orten am Tage in der Regel 19—2l >des Nachts aber meist 14 und 16°. Von den hieherg®'hörigen Pflanzen sind besonders die China-Bäum®

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