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Physikalische Geographie : Vorlesungen gehalten an der Universität zu Berlin in den Jahren 1834 und 1835 / von Friedrich Hoffmann
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der Kordilleren.

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A* 111 iin Laufe der Jahreszeiten darbietet. Oft sind nochA' e Stämme dieser Bäume von zahlreichen aus ihrer^inde aufsprossenden Parasitenpllanzen mit den pracht-allsten Blumen und Blättern bedeckt. Diese Pflanzengehören meist den natürlichen Familien der Orchideen0( ler dem grol’sartigen Genus der Epidendra (zu wel-chc « u. a. die aromatische Vanille gerechnet wird) zuAr um-Gewächsen mit prachtvollen grünen Blättern(Namentlich der Gattung Pathos, Dracont ium 9 Cal -( a dium ) und zu den ananasartigen oder Bromelia-Ce «e mit aloeartig ausgebreiteten wirbelförmig gestellten■flattern. Oft zehren alle diese Parasiten und Schling-pflanzen so mächtig an der Lebenskraft des Baumes, denSie umgeben, dafs er abstirbt, verrottet und zerfällt, undA a nn stehen solche um einen hohlen Raum geschlun-§ e ne Pflanzenmassen schief geneigt, sich durch ihr Flecht-" er k erhaltend frei da, in abenteuerlicher Riesengestalt.

Das Unterholz in diesen Wäldern bilden besondersl'äufig die gewürzreichen Piperaceen u. s. w.

% Noch andere diesen lieifsen Erdstrichen besondersCl gene Pflanzenformen, welche hier ihre höchste Entwik-efung erlangen, sind die bekannte Palmenform, die^ er Pisang- oder Bananen-Gewächse mit den wun-flerbar üppigen Strelizien, Uraniae u. s. w., und den^Nen so nahe verwandten Würzschilfen oder Sci-tat> iineae, zu welchen u. a. der Ingwer, das Amo-^Um un( j ( ] as so bekannte indische Blumenrohr, Cannal Nd; COj gehören. Ferner die Baumlilien, wohin die*Ncca, B arbacenia und selbst nahe noch die Dra-C ° e, *a gehören, dann vor Allem aber auch noch die b a um-ar *dgen Gräser, welche den Gattungen Bambusä,^l/nereum u. s. w. gehörig, undurchdringliche, mit Sta-^eln 0 b vertheidigte Gebüsche in den Ebenen an denuifs-Ufern bilden, wo sie die kaizenartigen RaubthiereVe rbergen, die Wohnungen der Indianer einfassen und