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Regio frigidn
kräftig die China-Bäume (Cinchonaeen), und mit ihnendie, dein tropischen Amerika ganz eigenen lind den Myr-teil und Granaten verwandten Melasloinen. In demoberen Tlieile schon zeigen sich den europäischen naheverwandte Eichcnformen, wie Quercns bogotensi •», undEllern, Ainus-Arten, welche Wälder bilden.
b. Heg io soliludinnm, die Gegend der Einöden,reicht von 9600 F. bis 11400 F. Die ihr entsprechendeMittel-Temperatur ist 12,2° bis 5,5°. Es ist diefs eine denKordilleren ganz besonders eigene Erscheinung. Weiteeinsame Hochflächen, welche das ganze Jahr hindurchweder Sommer noch Winter, sondern immer eine schau-rige Temperatur haben. Dort sieht man unzählig ofttrübe llegenwolken, es herrschen schauerliche Stürme,welche gegen die Windstille in den tiefen Thälcrn ei-nen sehr traurigen Kontrast bilden. Hier schneit, reg-net und hagelt es zu allen Zeiten wild durcheinander,,und in etwa 10800 F. Höhe herrscht das Jahr über einKlima, welches der Beschaffenheit des März in Paris,oder dem Anfänge unseres April gleich ist. Diese merk-würdigen Gegenden des Gebirges werden von den Spa-niern Par am os genannt, und in ihnen liegen besondersdes Bergbaues wegen einige bedeutendere Städte, wiez. B. das silberreiche Hualgayoc in Peru, das Zinno-ber führende Huancavelica. In diesen traurigen Ge-genden trifft die regio subalpina mit der ulpinazusammen, denn noch bis etwas über 10000 F. Höheerstreckt sich hier der Baumwuchs, es sind theilweiscdie unteren europäischen Formen, an der Grenze aberdie besonders Amerika eigenen Winter een (den Ma-gnolien verwandten Bäume mit aromatischen Binden)und die Escallonien (dem PItiladelphus verwandt),welche die Wälder bilden, unter denen sich schon Al-penpflanzen einstellen, ja die letzteren gehen in die un-tere alpinische Region der Sträucher über, welche zu-