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Physikalische Geographie : Vorlesungen gehalten an der Universität zu Berlin in den Jahren 1834 und 1835 / von Friedrich Hoffmann
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des mitllcren und südlichen Italiens, 333

gedeihen bis zu ihrer Grenze an geeigneten Stellen (beiq u i 1 a in feuchten Thälern) noch sehr wohl dieNufs-fr a u m c.

Ueber die Eichen endlich erhebt sich meist sehrscharf abgeschnitten (bei w r eitem schärfer als in den Al-l )ei >) in etwa 3UOO F. Höhe die Buche ( Fagus ); siegedeiht als ein kräftiger Baum in einem Gürtel von fast2000 Fufs Höhe bis nahe an 5000 F. (Tenore nimmtetwa 4S60 F. an). Diese Region nun ist es eigentlich,Welche im mittleren und südlichen Italien unsere mittel-1l H(] 2um Tlicil nordeuropäischen Gegenden auf eine er-freuliche Art ins Gcdächtnifs ruft. Aus der schwülenHitze der Küslengegenden und der eingeschlossenen Thä-Hr und Berggehänge hinaufgestiegen, begrüfsen wir' hierz,, erst wieder eigentlich fröhlich und kräftig wachsendeWälder von vaterländischen Bäumen. Dort herrscht dasganze Jahr hindurch wieder eine gesunde und frischeWt (aria fina), die reichen Quellwasser sind er-frischend, und wo der AValdwuchs es gestattet, da tre-tc n hier in voller Schönheit mit kräftigem Graswuchs"ieder die lieimathliehen Wiesenflächen hervor. Te-11 °re schläirt deshalb auch vor, den oberen Tlieil dieser4 one regio pratifera zu nennen *). Hier wachsen wie-der sehr viele unserer einheimischen Grasarten aus denHattungen Agroslis und Festuca, und mit ihnen vieleüiiserer-Wiesenkräuter, wie Aquilegia, Euphr asia,^vrapias rubra, ensifolia, Cardamine Par-,ta *sta u. s. w., Ranunculus - Arten. Wenn man* e treide baut (was selten geschieht), so gedeiht hier vor-/l, gsweise der Roggen (den man deutsches Kornlle ßnt), und in dem Schatten der Wälder zeigen sich° Uc h noch viele unserer Waldpflanzen, wie z. B. dasSc höne Lilium Martagon, Dentaria bulbifera,

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*) M. Tenore Cenno sulla Geografia fisica e botanica del

8 n ° di Kapoli. 1827