der kanarischen Inseln.
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^>»ge forlläufl, vorzüglich aber in der Tabayba (E.
tt lsamiferaJ, deren Kinde durch die Milch aufge-schwellt, ganz weifs und glänzend erscheint. Die Milches Cardon ( Euph. canariensis) ist brennend ätzendUll d scharf, so wie es Plinius beschreibt, und würde^ohl von Niemand ohne üble Folgen verschluckt wer-<Jen - Die Milch der E. b alsamifera dagegen ist eineänderbare Anomalie in dieser Familie; so unschädlichSl *fs, dafs man sie nicht fürchtet und die Einwohner siegewöhnlich zu Gallerte verdicken, um sie dann gelegent-C ' 1 als eine Paste zu geniefsen. Eben deswegen wirdSle Tabayba dulce genannt. Das durch die Saftka-schwammige Holz wird in der Weingegend zuhopfen auf Bouteillen gebraucht, w r ozu man das Holzei üer anderen Euphorbienaxt ohne Nachtheil nicht an-hexiden könnte. — Der ganze Baum ist sehr merkwür-y> von den Botanikern wenig gekannt uiid fast garölc kt beschrieben. Der Stamm erhebt sich zuerst, wenn3llc h sehr gekrümmt, ohne Aestc; dann aber vertheilenf Ic h eine grofse Menge Zweige umher, die sich -wieder111 unzählbare kleinere zerspalten. Nirgends sind Blät-* Gr zu sehen, aufser am äufsersten Ende der Zweig-e, woS| ° uiiiherstehen. Sie sind kurz, lanzettförmig und schmal,8 r au u nc ] an (j er Spitze mit einem kleinen Stachel be-Se tzt. Jjj e Blätter, welche unmittelbar die Blume tra-§0ll > sind etwas breiter, eiförmig, blasser, etwas fleischig,Ull( l fallen nach der Blüthe ab; es sitzt nur eine einzigeE e lbe Blume mit runden Petalen darin, die eine grofse^. r Ucht liei-vorbringt, wenn man sie mit anderen Euphor-’ e U-Früchten dieser Insel vergleicht. Die Oberflächeer Frucht ist mit kui'zen Haaren bedeckt.“
»Noch mehr gehört der Cardon zu den abenteuer-ct *sten Formen der Natur. Seine dunkelgrünen ZweigeC| ln , l)cn sich völlig blattlos, alle zugleich, aus einer ge-meinschaftlichen Wurzel, biegen sich im Halbzirkel überCü Hoden hin, und steigen dann in verschiedener Ent-