von Deutschland.
351
Zu den Küsten der Nord- und Ost-See sich ausdehnt;jlemi da der südliche Theil dieser Zone den nördlichendeutend an Erhebung über das Meer übertrifft, da11,1 Grolsen und Ganzen eine alhnälige sanfte AbdachungSüden nach Norden stattfindet, so sind die Südränderle ses Landes etwas rauher, als sie der geogr. Breite nachSe yn müfsten, und die Nordränder sind ihrer gleiclifür-,ni S tiefen Lage wegen, ganz auffallend milde (ela sic^clit nur sehr tief liegen, sondern auch abkühlende Ge-lllr gc fehlen etc.). Nichtsdestoweniger sind doch schon' lri 'ge hervorzuhebende Unterschiede zwischen den Vc-^'tations-Verhältnissen von Süd- und Norddeutschland' ül ’l>anden, welche auch dem nur flüchtig Ueberschauen-etl in die Augen fallen, und einen sehr ausgezeichnetenlaafsstab giebt uns insbesondere dafür die Verlheilunger kultivirten Gewächse.
Von den unserem Klima fremden Bäumen, welche1 ]' r ° s Nutzens wegen gepflanzt werden, verliert sich vonei * Alpen nordwärts zuerst die Kastanie. Sie kommt®**f der schweizerischen Seite des Gebirges, zwar nur in"^geschützten Lagen, dort aber noch recht wohl fort;s ° sehen wir sie noch in den Umgebungen des Zuger-? ees > an den Abhängen des Bigi- und Bofsberges46 — 470 B r ,; sie zeigt sich indefs bald weiter nörd-*eh wieder in der wohl geschützten Ebene des Bhein-. la les, und der letzte Punkt in demselben, wo sic nochJährlich reife Früchte trägt, ist der Abfall des Taunusd as Mainthal, bei Frankfurt, über Wiesba-ei h Königstein und Kronstadt, wo der Südabhanges Gebirges zu Hülfe kommt. Sie erreicht hier völlig^ etl 50sten Breitengrad. Doch auch noch ostwärts ine sterreich zeigt sich ein regelmäfsiges Vorkommen^ es Kastanienbaumes, nordwärts der Alpen auf dem lin-Ufer der Donau noch weit nach Mähren hineinls in die Gegend von Iglau unter dem 49sten Brei-teü grade.