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Vcgetatio ns-Charakter
und die Oberfläche von Obsidianslrömen, aus deren Mid®sich der letzte Gipfel des Pic erhebt. Im Monat 3l ,l)blühend, erfüllt sie die ganzen höheren BerggegendeOmit ihrem Wohlgeruch, und man gewinnt von ihr eine 11ausgezeichneten Honig, den schönsten aller bekanntet 1.Von Sträuchern zeigt sich in dieser llegion hin und wie- |der noch der auf Aschen- und Bimsstein-Feldern ged c1 'hende Juniperus Oxycedrus (Rhamnus cori a ~ceus) ebenfalls, und als einzige Spur einer AIpenpfla« ze ’dem Charakter des Aetna gemäfs, allein noch die Af a 'bis alpina, welche auf den Charakter einer eigenlhüu 1 " jliehen Alpenpflanze verzichtet. j
Hie letzten 1200 F. des Pico endlich sind völl's 1nackt und von aller Vegetation entblöfsl.
Wir sind so von den Alpen in einer mittleren Zo» egegen Süden bis zur fast vollständigen Verbindung j c 'ner Länder mit der Tropen-Zone fortgeschritten; es scheidnicht unwichtig, nun zu den Alpen zurückkehrend, auchgegen Norden vorzuschreiten, um zu sehen, welchen Vcf-änderungen hier der Vegetations-Charakter bis zum gäu z 'liehen Aufhüren alles Pflanzenlebens noch ausgesetzt i stl— Hie Alpen bilden in dem Ansehen der Vegetation 5 'decke des inneren Europa eine sehr auffallende und wich-tige Grenzscheide; denn nordwärts derselben hört <> l1 ^einmal Alles das auf, was wir in Süd-Europa in dieserBeziehung Eigentümliches bemerkt haben, und es be-ginnt der Charakter, wie wir ihn noch 5 — 6 Breiten-grade weiter nördlich in den Umgebungen unseres Wohn-ortes zu sehen gewohnt sind. Nur verhältnifsmäfsig un-gemein wenig Aenderungen, und namentlich ganz beson-ders wenig in die Augen fallende, gehen in Beziehungauf die Vegetations-Verhältnisse in dem breiten Gürtevon Festland vor, welcher von der Basis der Alpen b lS