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Verbreitung der Erica Tetralix
westoccanischcn Küste gebunden ist. Sie folgen dersel-ben mehr oder minder weit landeinwärts mit allen ihrenhauptsächlichsten Krümmungen; an sie, wie durch un-sichtbare Fäden, gekettet, gehen sic hoch nordwärts hin-auf, gegen Süden aber trotz des milderen Klima’s nurstets bis zu einer gewissen Grenze gegen das Land hineii'iund ohnerachtet sie keine Strandpflanzen sind, so entf er 'nen sie sich doch von Süden gegen Norden immer weni-ger von der Küste, bis sie endlich zuletzt ganz mit der-selben zusammenfallen.
Eine der auffallendsten unter diesen Pflanzen, wel-che sich verhältnifsmäfsig am weitesten vom Meere ent-fernt, und doch in ihrer Verbreitung ganz von de® 1Laufe der Küste abhängig erscheint, ist die schön roth-blühende Erica Tetralix, nächst der überall verbrei-teten gemeinen Heide, Calluna vtilgaris, das häufig'ste unter den Heidekräutern Europa’s. Die Pflanze reich 1südlich nur ausnahmsweise in der Nähe der Pyrenäe®an die Küstenränder des mittelländischen Meeres, u»^zeigt sich blofs nordwärts der Pyrenäen- und AlpenkettC)also recht eigentlich nur im nördlichen Theile der g®'mäfsigten Zone. Sie ist im Allgemeinen über gan*Frankreich verbreitet, und reicht östlich bis nachLothringen, doch herrscht sie besonders häufig uu<lüppig in den westlichen Departements (Dep. des Lan-des, in der ehemaligen Bretagne, bei Paris u. s. w-)-Eben so verbreiten sie sich durch ganz England'Schottland und Irland, bis nahe zum Güsten Brei-tengrad. Nach Süd-Deutschland, obwohl diefs B*südlicher liegt, gelangt sie nicht; dagegen tritt sie efi vaunter der Breite von Köln in Nord-Deutschland ei®'und breitet sich in dessen Ebene aus, dabei immer dc rMeeresküste folgend, bis zu 20 oder 25 Meilen landein-wärts. So herrscht sie denn auch in der Lüneburg erHeide vor; so wie aber unter dem Meridian der Ost-grenze dieser Heide das Meer sich an der dänische®
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