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Physikalische Geographie : Vorlesungen gehalten an der Universität zu Berlin in den Jahren 1834 und 1835 / von Friedrich Hoffmann
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Lappländische Alpen,

Ulmaria ( Wiesen - Bocksb art). Beide Pflanze®verschönern nicht nur charakteristisch die Wälder vonSchweden, Norwegen und Lappland, sondern s ‘ csind auch in den Wäldern von Kufsland, zwischenPetersburg und Moskau, eine von allen Reisendenhervorgehobene Zierde.

Bevor wir gegen Norden weiter fortschreitend d;> sletzte Zurücktreten der Vegetation schildern, scheint ® 5zweckmäfsig, in diesen Breiten nahe dem Polar-Kreis enoch einmal das Verhalten der Vegetationsstufen in de"Gebirgen zu betrachten, welche hier zwischen 64° und70° Br. unter dem Namen der Lappländischen A*'pen bis zu mehr als 5000 F. Höhe, etwa 2000 F. üb® rdie ewige Schneegrenze, aufsteigen (der Sulitelma U»'ter 67° Br. ist nach Wahlenberg 5705 F. hoch), undwelche manchen anziehenden Vergleichungspunkt mit de 1 *zuletzt von uns betrachteten Alpengebirge der Schwei*darbieten. Sie sind von Wahlenberg in dieser 13®'zieluing meisterhaft bearbeitet worden.

In Beziehung auf das Hervortreten charakterisiren'der Gewächse, lassen sich die Lappländischen Gebivg efast eben so vollkommen, wie die Alpen der Schwei*»in eine gleiche Zahl von Regionen abtheilen; da die 5 ®Zonen hier indefs sehr rasch auf einander folgen, so ve®'w'ickeln sie sich bei schnellem Wechsel der Bodeng®'stalt sehr leicht in einander, und es ist daher wünschen 5 'werth, hier nur immer die Haupt-Unterschiede der ve®'schiedenen Gebirgsgegenden hervortreten zu lassen, wd'che nichtsdestoweniger sich doch noch sehr oft nahe g®'nug kommen. Wir wollen daher hier erst das Scheu 13derselben voranschicken, und dann die Vergleichung® 11hervorheben, welche diese Anordnung mit den Vege* 3 'tions-Stufen der Alpenwelt darbietet. Man unterscheid® 1in den Gebirgen des Innern von Lappland:

1) Die W aldregion (regio sylvatica ), wel-che vom Meeresspiegel bis zu 1800 F. Höhe reichli ®* 1