374
Lappländische Alpen,
Bäumen vorwaltend zu werden, und die nomadisirende»Lappländer verweilen daher in dieser Zone besonder®gern für den Winter.
c. Die subalpinische Region (regio subal'pina) 1200 bis 1800 Fufs. Sie wird bezeichnet dürftdas Vorwalten der Birke ( Betula alba), welche off** 0 'bar da erst ihre vollkommene Schönheit erreicht, wo di eKiefern nicht mehr fortkommen. In sie tritt der <* e 'treidebau nicht mehr hinein, und es herrscht daher hi*»nur die Viehzucht in den Sommermonaten, oder es b«'ginnt vielmehr die eigentliche Alpenwirthschaft, haup 1 'sächlich genährt durch das Rennthiermoos, welch« 5hier einen ungemein grofsen Theil von der Vegetation 5 'decke ausmacht. Mit der Birke steigen von unten lio«* 1bis in diese Region, die Espe, Populus tremula, di enordische Eller, der Faulbaum und die Eberescheund sie gehen in der hier angeführten Reihe verlöre»-bis die Birkengrenze erreicht ist, die Eberesche et'* 1in 1500 Fufs; auch verlieren sich mit ihnen die bisb« rkräftig wuchernden Epilob. angustifolium und Sp vraea Ulmaria, hielier geht auch noch die Himbeer eund Johannisbeere. Dagegen treten dem Charakter d« fsubalpinischen Zone gemäfs hier bereits einige Alp« 11 'pflanzen ein, und so namentlich der bei uns schon »»Harze mit 2000 F. Höhe anfangende schöne Sonchi‘ salpinus, Arbutus alpina, Axalea procumbe^ s(welche auch in der Schweiz), hier auch Primula f a 'rinosa , Androsace etc., Menziesia etc.
2) Die Alpen-Region (regio alpina ), siestreckt sich, wie überall, von der Baumgrenze bis z" rewigen Schneelinie von 1800 bis 3300 F., und schrumpfhier also, wie auch die übrigen Regionen, reichlich ^die Hälfte der Höhe zusammen, welche sie in den süd'liehen Gebirgen Europa’s einnimmt. Sie läfst sich n»'turgemäfs eintlieilen in eine untere und eine obere.
a. Regio alpina inferior ist etwas breiter