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Physikalische Geographie : Vorlesungen gehalten an der Universität zu Berlin in den Jahren 1834 und 1835 / von Friedrich Hoffmann
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Arien der Längenthäler.

ben-Bedingung, sondern vor Allem, weil, wie man scl> rleicht übersieht, dergleichen Thäler, welche den Scliich'ten parallel gehen, auf eine ganz andere Weise gebild ctseyn müssen, als solche, welche dieselben durchsetze 11 'denn während die einen durch dieselben grofsen Ursa*eben entstanden sind, welche den Gebirgsketten ihre l’ a 'rallelrichtung gaben, konnten die andern durch die vci'schiedensten Zufälligkeiten erzeugt werden. Uebcrdi^ 8zeigt sich die Verschiedenartigkeit der EntstehungEntschiedenste verbunden mit einer sehr verschiedenat'tigen Gestalt. Näher wird diefs aus dem Folgenden cC 'hellen.

1) Die Längenthäler, vorzüglich wenn sie 1111Zustande einer vollkommenen Ausbildung erscheine 11 'sind gewöhnlich weit offene Vertiefungen mit einer sa» 1 'ten und meist sehr gleichförmig vertheilten Neigung d 1 'rer Grundfläche, und mit sanft gegen einander geucin'ten Abhängen. In Beziehung auf dieses letztere Vc f 'hältnifs, welches gewöhnlich da eintritt, wo die Länge 11 'tliäler zwischen zwei entfernt von einander auftretende 11 ’selbstständig sich hervorhebenden Parallelketten lieg' 11 ’'zeigen sich indefs mancherlei Abweichungen, welche cid'schieden von den Verhältnissen des Schichtengefüges 211dem Längenthale abhängen. So einfach nämlich das all-gemeine Verhällnil’s der Schichtenrichtung zu den La 11 'genthälern auch scheint, so können doch darin drei übe 1 ' :aus wesentliche Verschiedenheiten auftreten. Wir s£ ' ilien nämlich: !

a) Längenthäler, bei welchen die Schichten derbe 1 'den Thalwände dem Thalgrund zufallen, bei welchen da-her dieser Thalgrund eine wahre Muldcngcstalt besitzt-

b) Längenthäler, bei welchen die Schichten beide 1Thalwände vom Thalgrunde abfallen, bei welchen dah efbeide Thalwände von den Schichtenköpfen gebildet vre r 'den, oder widersinnige Abhänge darstellen.

c) Längenthäler, bei welchen die Schichten der c1 '