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Mulden-, Spalten-, Sclicldethäler.
1)011 Thalwand dem Thalgrundc zu-, die der andern da-H e & ei1 von ihm abfallen, bei welchen daher die eine Thal-' Va nd von den Schichtenflächen (gleichsinnig), die andere011 den Schichtenköpfen (jvidersinnig) gebildet ist.
fliese drei Arten von Läugenthälern tragen in Bezic-Ul) g auf die Gestalt ihrer Abhänge einen sehr von0l nander verschiedenen Charakter. Bei denen der er-5ten Art, welche wir schicklich Muldenthäler nennen,Werden beide Abhänge gleichförmig und meist sanft ge-t)ei gt erscheinen, und nur für den Fall steiler Schichten-
^igung werden sie steil scyn, aber doch immer mehrj^ er minder eine gleichförmig zusammenhängende Ebene‘‘den, falls nicht etwa spätere Unterbrechungen dieselbeZor stort haben sollten.
. I)ie Längenthäler der zweiten Art, welche wir schick-. Spaltungs-Thäler nennen, da sie offenbar durch0ltl eStörung oder gewaltsame Zerreifsung des urspüngliclicn'"sanimenhaiiges entstanden sind, werden sich nicht nur' Jl 'cli Steilheit beider Thalwände auszeiclinen, sondern<a s ie auf eine unregelmäfsige Weise gebildet wurden," 0r den beide Wände auch nicht leicht den Charaktere)tl °r gleichförmig geneigten Ebene tragen; es werdenV)e lmehr an ihnen scharf hervorragende Theilc oderlla ckte Felsenbänke, welche senkrecht abschneiden, mit^"hektretenden oder solchen Schichtenmassen wechseln,Reiche leichter zerstörbar als die andern eine Vemich-11 n ihres vormals gleichförmig steilen Abhanges erfah-11 haben.
l)ie Längenthäler der dritten Art, welche wir aus" e iter unten sich ergebenden Gründen Scheidcthälerj Nennen vorziehen, tragen in Beziehung auf ihre Ab-' U1 8 e einen aus beiden vorhergehenden Arten gemisch-, ei1 Charakter, denn die eine ihrer Wände stellt eine1 filciehförmiger Ebene liegende, mehr oder minder sanftZeigte Fläche dar, die andere dagegen ist steil und'"«gleichförmig.