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Beispiele von Muldcn-
Yon diesen so wesentlich verschiedenen drei Arte 11von Längenthälcm giebt es zahlreiche Beispiele in d'' rNatur, doch verdient wohl bemerkt zu werden, dafs i° s 'besondere die Mulden- und die Scheidet hä ler »"Grofscn am häufigsten Vorkommen, da die Beding» 0 'gen, welche zu ihrer Entstehung dienen, besonders hü»'fig eintreten. Seltener und entschieden mehr als e» lCnur unter besonderen Umständen auftretende Ausnal»° ezeigen sich die Spaltenthäler.
Ein sehr ausgezeichnetes Muldenthal ist z.das Thal der Weser in seinem oberen Thcile glei^ 1nach seinem Beginnen bei Münden, und von dort h lSKarlshafen, wo es zwischen den regelmäfsig sanft geg c °seine Tiefe abfallenden bunten Sandstein-Schichten dc sBhcinhardswaldes und des Bramvvaldes sich durchziel' 1 'Ein anderes sehr ausgezeichnetes Muldenthal von g» 0 *charakteristischem Gepräge ist das Leine-Thal b clGüttingen, und von oberhalb dieses Ortes bis nach Ei"»bcck in einer Streck, ein welcher es fast geradlinig > 0 °Süden nach Norden läuft.
Häufiger sind noch die Scheidethäler, und s ' chaben unter den angeführten Umständen gewöhnlich <1 |CEigenheit, dafs sie sich meist auf der Scheidung zwei ffnbereinanderlicgenden Gebirgsarten halten, unstreitigeine solche Stelle einen natürlichen Absatz in derdüng der Oberfläche darbietet, in welchem sich ein sofeher Thalgrund am leichtesten cinfurchen und festsetz® 0konnte.
Zu dieser Klasse gehören fast ohne Ausnahmedie grölseren Längcnthäler der Alpen. So ist z. Edas l\hone-Thal im AVallis von seinem Ursprüngedem Rhonegletscher unter der Furka bis zu seiner ph> tz 'liehen fast rechtwinkligen Biegung bei Martinach im A^'gemeinen ein solches Scheidethal; denn ihm in Süd» 1 ’parallel läuft die hohe Kette der Walliser Alpen (d cfGries, Monte Leone, der Simplon, der Monte Rosa, d aS