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Physikalische Geographie : Vorlesungen gehalten an der Universität zu Berlin in den Jahren 1834 und 1835 / von Friedrich Hoffmann
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Andere Flufsthäler in Deutschland.

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,lac ^ ist dasselbe durch eine beckenartige Erweiterung

Verbrochen, deren schöne Thalfläche wohl mit dem Na-

"V des Neuwieder Beckens belegt wird.

1 wie dem Rhein erging es auch den Thälern fast

^ er übrigen mehr oder minder bedeutenden Flüsse von

^Vschland. Die Donau z. B. bildete einst zwischen

n Alpen und dem Jura einen See,- der einen grofsen

VI von Baiern bedeckte, und durch das Querthal zwi-

Sc hen p assau Vilshofen seinen Ausweg fand, während

,le fcr abwärts bis zu dem eisernen Thor bei Orsova das-

Se U>e Verhältnifs noch 2- bis 3mal wiederkehrt. Gleiches

® e ben wir an der Elbe; denn ein sehr grofser Theil von

°hm en war vormals ein See, bis die Kluft durch das

.^gebirge brach, und zwischen Tetschen und Königsteiu

V* ein Querthal bildete, welches den Gewässern desob

sogetiiter

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er en weiten Längenlhales den Abflufs gestattete. Ebenz eigt es die Weser, welche zuletzt noch in der sc-annten Porta westphalica eine Kette durchbricht, hin-reicher sie lange zuvor zwischen Hameln und Vlo-

ein so ausgezeichnetes Längenthal gebildet hat. Auchi ' tl der Unstrut in Thüringen sehen wir sehr deutlichClIle solche.Erscheinung; sie bildet nördlich von ErfurtLangenthal und ein weit ausgedehntes Seebecken,J u ‘d tritt zwischen den Eckpfeilern einer durchbrochenen»cbirgskeite, zwischen der Hainleite und Schmücke, durch' e so scharf bezeichnete Pforte der Sachsenburg beie 'drungen aus, um dasselbe Verhältnifs weiter untenAschen Wendelstein, Memmleben und Nebra, und bei

* r eiburaus.

& nun noch zweimal, wenngleich etwas wenigergezeichnet, deutlich wiederholen zu können. Ja beiaufmerksamer Verfolgung läfst sich’s uachweisen, dafsVbst noch die in der aufgeschwemmten Ebene ausge-Urc hten Flufsthäler der Weichsel, Oder und Elbe,

aualo

ge Verhältnisse aufweisen.