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Allgemeine Einleitung.
tischen Pol, und solcher Punkte giebt es zwei, nämlich einenauf- der nördlichen Halbkugel in Amerika, unter 73» 35^n. Br. und 95» 39" w. Lg. von Greenwich, dem sich CapitainRoß bis auf 3^» genähert, und einen auf der südlichen, unter72» 35" f. Kr. und 152» 30" ö. Lg. im südlichen Eismeere-Wenn man dagegen diejenigen Punkte in der Nähe des Erdäqua-tors, an denerftdie Jnclinationsnadel horizontal steht oder wo dieNeigung — 0» ist, mit einander verbindet; so erhält man eineLinie rings um die Erde, welche man den magnetischen Aequa-tor nennt. Ferner zeigt die frei schwebende Nadel nicht überall ge-nau nach Norden,-sondern an einem Orte der Erde nach Norden,an einem andern mehr gegen Osten, wieder anderwärts mehr gegenWesten; dies nennt man die Abweichung oder Declinationder Magnetnadel. Die senkrechte Ebene, welche man sich durcheine solche Declinationsnadel gelegt denkt, nennt man den mag/netischen Meridian; und der Winkel, welchen dieser mitdem wahren Meridian, welcher grade von S. nach N. läuft,bildet, giebt also die Größe der östlichen oder westlichenAbweichung an. Bei uns entfernt sich der Nordpol der Nadelvom geographischen Meridian um 17» nach Westen oder dieDeclination ist 17» w. Gehen wir von hier grade nach M'sten hin, so finden wir, daß dieser Winkel etwas wachst undauf dem atlantischen Meere seinen größten Werth erreicht, dennvon da westwärts nimmt die westliche Declination wieder ab/bis sie im östlichen Theile Nord-Amerikas sogar 0 wird, d. h. hiAzeigt die Nadel genau nach Norden. Schreiten wir dann nocvweiter westwärts fort, so zeigt sich wieder eine Abweichung, abelnunmehr eine östliche, welche erst allmälig zu-, weiterhin en^sich wieder abnimmt, bis sie im östlichen Rußland wieder vef'schwindet. Verbindet man nun alle Punkte, in denen dieclination —0 ist, so erhält man eine westlich und eine ösM"von uns gelegene Linie ohne Abweichung. Solche Linie""welche die Orte von gleicher Abweichung der Nadel verbinde""nennt man allgemein isogonische Linien (Linien gleicher 2V"'kel), während diejenigen, welche eine gleich große Jnclinatftverschiedener Orte bezeichnen, iso klinische heißen. — D>elLinien geben uns Kunde von der Richtung, welche die rnagmtische Kraft in der Nadel erzeugt; aber sie lassen uns nochDunkeln über. die Stärke oder Intensität derselben. 2VUftwir eine Declinationsnadel aus ihrer ruhenden Lage, wo sie n «im magnetischen Meridian befindet, bringen; so sehen wir, bflsie wie ein Uhrpendel hin - und herschwingt, bis sie eiimwieder in die anfängliche Stellung zurückkehrt; so wie nunSchwingungen eines Pendels von der Stärke der Eddanzieh"^abhängen, so hängt auch die Dauer der SchwingungenNadel von der Stärke der magmtischen Kraft ab, und je st