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1 (1846) Allgemeine Einleitung. Pyrenäische Halbinsel. Frankreich, Britisches Reich, Holland und Belgien / [L.G. Blanc]
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Allgemeine Einleitung.

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^ger Dörfer, so nennt man sie eine topographische Karte?der einen Plan. Alle diese Arten von Karten beabsichtigenr^uptsachlich nur, dig Umrisse, Grenzen eines Landes, die LageStädte, Dörfer, Straßen u. s. w. innerhalb desselben richtigZustellen.' Werden aber andre Dinge zum Hauptgegenstande^ Darstellung gemacht, so erhalten die Karten auch andre. schrien. So sind hydrographische oder Flußkarten die-rfIs", welche vorzüglich den Lauf der Flüsse, Bäche ?c. be-absichtigen; oro graphische oder Bergkarten diejenigen,. °Nn vorzüglich aus die Lage, die Gestalt und die Verbindung<i?.Gebirge gesehen wird; petrographische oder geogno-h'iche diejenigen, worauf die Beschaffenheit und die Natur^Substanzen, woraus die Berge bestehen, gewöhnlich durch^.'chiedene Farben, angedeutet werden. Seekarten sindK-Asigen, welche zum Behuf der Seefahrer die Felsen, Sand-s^, Untiefen und die angrenzenden Küsten, nebst der Be-tzsMnheit der Häfen, Rheden und der Wassertiefen an solcheng, ^en rc. andeuten. Militairische Karten sind solche, wel-^ siim Behuf des Kriegs vorzüglich genau die Beschaffenheit desh Aus, der Erhöhungen u>rd Vertiefungen, die Straßen u. dgl.L/stellen; bergmännische solche, welche die Lagerstätten derdie Gruben und Hüttenwerke enthalten; Post- und Reise-d>e endlich solche, worauf vorzüglich nur die Landstraßen undsi^ntfernungen der verschiedenen Oerter von einander angegeben' ^ Eine Sammlung von Landkarten heißt ein Atlas.

die Erde eine Kugel ist, so läßt sie oder ein Theilihx lbm sich nicht vollkommen genau auf einer ebenen Flä-^ durch Zeichnung darstellen. Daher begnügt man sich beihsi-bEarten damit, sie so zu construiren, daß man dieund Gestalt eines Landes, die Entfernungen der Oerterjssv °^ander nach einem gewissen Maaßstabc, > der ein be-d^si^r Theil von der wirklichen Größe auf der Erdkugel ist,s? ' Legt man sich nämlich eine Ebene an einen PunktH^^rdkugel und denkt, daß das Auge von irgend einemsit s außerhalb oder innerhalb der Erdkugel die Erde betrach-werden die Linien, welche man vom Auge nach den^ der Oberfläche gezogen denkt, in ihrer Verlängerung jenedessen und wo dies statt findet, zeichnet man die Punktesiejli dNi. Dies nennt man die Projection der Punkte. Bei^ Gebieten der Erde denkt man das Auge im Mittel-der Erdkugel; daher heißt diese Darstellung Central-dex Hstion. ' .

Liegt das Auge in unendlicher Entfernung von

als

s" kreise, die Meridiane als gerade Linien, welche