Buch 
1 (1846) Allgemeine Einleitung. Pyrenäische Halbinsel. Frankreich, Britisches Reich, Holland und Belgien / [L.G. Blanc]
Entstehung
Seite
118
JPEG-Download
 

ri8

Allgemeine Einleitung.

beiden Elcktricitätcn unterscheiden sich dadurch, daß -si LSpitzen als Strahlenbüschel ausströmt, — L dagegen ein letty)tendes Kügelchen bildet. Endlich ist noch zu bemerken, daßStärke (Spannung) der Elektricität eines selbstclektrüEKörpers abhängt von der Substanz und Gestalt und daß "nur an der Oberfläche der Körper haftet. ^

Um die elektrischen Erscheinungen hervorzurufen und ds^ >lich zu machen, dient besonders die Elektri sirmaschine. ^ .besteht aus einem Nichtleiter, gewöhnlich einem Cylinder oder ei^Scheibe von Glas, welche um ihre Axe gedreht wird und sich da"'an einem mit Haaren ausgestopften und mit einem Amalg^,(einer Mischung von Zinn und Zink mit Quecksilber) überzöge^Reibzeuge stark reibt. Das so elektrisch gemachte Glas giebt st^Elektricität an Mctallstäbe (Zuleiter) ab, welche sie eiM'isolirten Cylinder aus Metallblech (dem Conductor, Leit^^zuführen. In diesem sammelt sich dieselbe allmälig an und dsher trifft man hier die stärkste Elektricität in der Maschine ^Nähert man ihm die Hand, so hat man das Gefühl, als " ,Spinnegewebe darauf lägen, eine Folge der Anziehung derHärchen auf derHaut; dabei zeigt sich ein phosphorahnlicherGer^

ZM ..- >-»- -.

Knistcrn in den Zuleiter überströmen; auf jeden genähertentcr springt aus dem Conductor ein Funken über, welcher ü'Qentzündliche Körper, wie Aether, Wasserstoffgas u. s. w. cntzs)det. Häuft man die Elektricität noch stärker an, wie mittelst",elektrischen Flasche und der Batterie, so werden die Wü'^!,gen auch noch verstärkt: so schlagt dann z. B. der Funken ^Loch. durch ein starkes Kartenblatt; eine lange Reihe von E,sehen erhält empfindliche Erschütterungen, kleinere Thiereden gerödtct, der Funke zündet, bringt Metalle zum Glühen ^Verbrennen, zersetzt Körper in ihre Bestandtheile u. s. w. / "Uwir haben einen Blitz im Kleinen.

Finstern sieht man das elektrische Licht in Büscheln

Um die Anwesenheit und Stärke der Elektricität zu er!

rcn, bedient man sich eines Instruments, welches Elektronik.^(d. i. Elektricitätsmesser) genannt wird. Die einfachste Vor^tung der Art besteht in 2 an Fäden hängenden' Kork - ^

Hollundermarkkügelchen; je stärker die Elektricität ist,

man ihnen mittheilt, desto weiter fliehen sie auseinander;kann man statt dessen 2 feine Strohhalme, dünne Hohp-M-chen oder Streifen Goldschaum nehmen, welche an einem Ä ltalldrath aufgehängt werden, dem die Elektricität mitgk^^jwird, wobei die Halme oder dgl. wie 2 Pendel um so °auscinanderfahren, je kräftiger die Elektricität wirkt, und ",mißt mau einfach durch den Winkel, den sie.mit einander man?Um die Elektricität der Luft oder der Wolken zu unterlM

stellt

Dqch

> I°die

tzL

'st sie

§

I'^tli

still xj

k'lch

B.

k'°h

i?l"n

" bef

steil .

Ä

5-°,

?'»

'"far