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1 (1846) Allgemeine Einleitung. Pyrenäische Halbinsel. Frankreich, Britisches Reich, Holland und Belgien / [L.G. Blanc]
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Allgemeine Einleitung.

deren die Römer mehrere besaßen, indem sie vorzüglich denZweck gehabt zu haben scheint, die gerade Entfernung der versehtdenen Oerter von einander und die von den Armeen zu neh'wenden Wege anzugeben. Sie umfaßt einen großen Theil deösüdlichen Europa oder das damalige weströmische Reich. Kauder Große besaß eine Landkarte von Silber. Vom Jahre 1265giebt es eilte aus 12 Pergamenthäuten gezeichnete Karte der da*mals bekannten Erde rc. — Die jetzigen Landkarten entstai»den erst seit Erfindung der Buchdruckerkunst und des dam^verwandten Holz - und Kupferdrucks. Die ältesten derselbe»erschienen zu Rom im Jahre 1478 und gehörten zu einemdruck des Ptolemäischen Werkes ; zwei Deutsche, Konrad Swep!»heym und Arnold Bücking, hatten sie in Metall geschnittestKurz darauf erschienen mehrere Landkarten in Deutschland. D^.erste bedeutende Sammlung von Landkarten gab GerhardMercator, ein Deutscher, im 16ten Jahrhundert zu Löroe»heraus; und die ersten illuminirten Joh. Baptista Homa»»in Nürnberg 1702. Mit der zunehmenden Zahl der Ortsb^stimmungen nach Breite und Länge mußten auch die Karte»immer genauer werden. In der Mitte des vorigen Jahrhustderts besaß man kaum 150 solcher Bestimmungen; gegenwärtigbeläust sich die Zahl derselben schon auf viele Lausende. Seit de>»Ende des vorigen Jahrhunderts ist die Kunst, richtige Landkchten zu entwerfen und in Kupfer oder in neuerer Zeit in Ste^zu stechen, oder in Holz zu schneiden, unendlich vervollkoiM»'nct worden, und Deutsche, Franzosen, Jtaliäner und Englä^der wetteifern darin mit einander. In der ^neuern Zeit h»man auch wiederholt Versuche gemacht, Landkarten, nachder Bücher, mit beweglichen Lettern und Zeichen zu setzen r>»°abzudrucken, es aber immer wieder ausgegeben, weil manmit weder die Genauigkeit, noch die Schönheit, ja nicht eiiu»»die Wohlfeilheit der in Kupfer oder- Stein gestochenen zu ertt»chen im Stande ist. Endlich ist es in den letzten Jahren gclung^mittelst des Galvanismus einmal gestochene Kupferplatten zuvielfältigen und die Copien zum Druck anzuwenden.

Die Gr-e für sich allein betracht^'

Wir haben .bisher von der Erde als einem Weltkörper stÄvon ihrem Verhältniß zu den übrigen Gestirnen gesprochen;wollen wir sie für sich allein nach ihren einzelnen Theile»trachten.

An dem Erdkörper oder dem Erdball, den wir bewohn^unterscheidet man nach den drei Zuständen, welche wir a»