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Allgemeine. Einleitung. 157
dem Thermometer, ehe sie noch sichtbar werden, indem dieMne der Meeresoberfläche dabei schnell abnimmt,tzi Da die Wärme in den Polargegenden so gering ist, daßein ^bst im Sommer auf dem grönländischen Meere nur(b. mittlere Temperatur von -i-1" R. hat, so reicht diese Wärmeweniger gefriert schon das Meerwafser) nicht hin, um dasN>.den kälteren Jahreszeiten gebildete Eis wieder zu schmelzen.^ treffen deßhalb in der Nähe der Pole ein fast ganz mitbedecktes Meer an, und die Linie, jenseit welcher bis zumHz ewiges Eis die Meeresfläche bedeckt und die Küsten ders^der umsäumt, nennen wir die Grenze des Polarei-h ' Diese verändert sich ähnlich wie die Schneegrenze an ho-M ^birgen mit der Jahreszeit. Im nördlichen Eismeere ziehth/bie Eismasse von Neu-Fundland (50" Br.) längs der Küste^ Labrador zur Hudsons - und Baffinsbai, und hier ist dasnicht selten auf weiten Strecken völlig offen. Längs derj^- i-ste von Grönland zieht sie gegen iVO, im Sommer bisSpitzbergen, über 80" Br., und dann gegen Westen,^ Nowaja-Semlja sich senkend, an der Nordküste von Asientz:- Nord-Amerika- hin. Im südlichen Eismeere erreicht dieds^nze meist eine beträchtlich niedrigere Breite (bis 50"), undhat man sich dem Nordpol um ein paar Grade mehr undhIiger als dem Südpole der Erde nähern können. Ueber diech^en dieser Erscheinungen haben wir bereits früher gespro-Das Meer eis hat nach seinem Ursprünge ein ver-ez b - es Ansehen: bald ist es milchigweiß und porös, wennBewegung des Meeres entsteht; bald von schöner grüneroizflwg und durchsichtig wie Glas, spröde, fester und weißergehi^b vorige, wenn es sich aus geschmolzenem Schneewafferhat. Die großen Eismassen theilt man in Eisfelder,ebene Flächen, die wenig über den Meeresspiegel hervor-Ul, urid in Eisberge, gleichsam schwimmende Eisinseln vonirN^r Höhe und zackiger Form. An den Rändern der Eis-Hz ^ erblickt man gewöhnlich bis über 30' hohe Unebenheiten oder(Torosse in Sibirien genannt). Schon in weiter^dcnnt man im Polarmeere am Horizont solche EismassenSchein, den Eis blink; .und häufig zeigen sie deni>ch Lösten Farbenwechsel. Die größten Massen von Eis bilden. beill Küsten; doch gefriert auch das hohe Meer. Wenn»^ d Eis losbrechen, so bewegen sie sich nach der Nich-Vxx r Ströme und der Winde. Zuweilen begegnender See-K:-!^iehbaren Eisfeldern oder findet sich von Hunderten» berli,^ umgeben. Sie sind der Schifffahrt nicht bloßs '3, ?ll^"bern bringen nicht selten den Schiffen den Unter-b indem sie in drehender Bewegung mit einander zu-lloßen und das Schiff zerschellen; bald indem sich Stücke