258
Allgemeine Einleitung.
gen finden sich bei allen Gewächsen Blumen, Früchte unvmen. Die Monocotyledoncn haben in der Regel ^Zweige, ihre Blätter zeigen selten Rippen, in ihren V.fehlt meist ein Unterschied von Kelch und Krone, und der^.i-hat nur einen Saamenlappen. Die Hauptformen dieser^" ,dlung bilden: die Gräser oder Gramineen, welche dieläge des Ackerbaues und Hauptnahrung vieler Thieremit noch sehr unvollkommenen Blumen; die Palmen,schlanke Stamme mit prächtigen Blättern, regelmäßige" tt>!then, den heißen Erdstrichen angehörig; die Lilicnge^ff(wohin auch die Aloen gehören), fast alle mit prächtigenmen; die^ Orchideen. mit ganz eigenthümlichem Blimo d'
und die Musaceen mit den prachtvollsten Blüthen,
riilt^ .ß
nen.die Banane, wie die übrigen ein Kind der Trope"der König des monocotyledonischen Reiches auftritt.
Die Dicotpledoncn endlich, die zahlreichste Abmzeichnen sich aus durch die Jahrringe; ihr Stammlich unterschiedene Schichten: Rinde, Splint, Holz und Kisund ist gewöhnlich in Aeste getheilt; ihre Blätter habe"pen; Kelch und Krone der Blumen sind meist durchterschieden, und in ihrem Saamen liegt ein Keim, , deroder mehreren Saamenlappen eingehüllt wird. Sie zett" „ck"mehrere Klassen: 1) Kronenlose, wo nur ein Kelchist. Dahin gehören: die Nadelhölzer (Conifcren), unstss ^Hölzer (Katzchentragende, Am'entaceen), Brennnesseln,
Feigen- und Maulbeerbäume nahe verwandt sind, "milchartige Pflanzen, welche in heißen Gegenden" K>ltige Größe erreichen und wie die vorigen die heftigm' chAdes Pflanzenreichs liefern; ferner die Melden,Lorbeerbäume. — 2) Die mit einem trichter - oder F"migen, gefärbten Kronenblatt. Dahin rechnet man "'-rchchkrautartigen Pflanzen der folgenden Familien: die Sch^o^men, löwcnmaulartigen Pflanzen, MünzgewächseLippenblumen), die vergißmeinnichtartigen Pflanzen, ^Kartoffelgewachse. Eine andere Abtheilung derselbe' . K).die Familien des Krapps, der Chinarindcnbäume, . (z. ^
drians, die Syngenesisten oder Zusammengesetztbllithlgsi,^,B.jLöwenzahn, Disteln, Salat, Cichorien), die Glosse'Kürbisgewächse nebst Gurken und Melonen, und d'e ss^,blumen. — Endlich 3) Gewächse mit mehrblättriger-^:^.,! ss-zahlreichste unter allen Pflanzcngruppen, Mit am Rsewickelten: Bau. Davon bilden eine Abtheilung: /
gewächse mit ihren gewürzhaften Stoffen, die Resi"^gi>«ihren Harzen, die Hülscngewächse, welche so wichtigeMittel (wie Erbsen, Bohnen, Klee) liefern und ^