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1 (1846) Allgemeine Einleitung. Pyrenäische Halbinsel. Frankreich, Britisches Reich, Holland und Belgien / [L.G. Blanc]
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Die pyrenäische Halbinsel. Portugal. 343

^gen Fremden aus, und obwohl auch er seiner Religion^,?Esonders den vielen äußern Gebräuchen und Ceremonien»>>^g wie dem Aberglauben sehr zugethan ist, so ist er doch»i^ ^duldsamer gegen andersdenkende Fremde als der Spa-rst Das Volk ist unwissend, besonders das weibliche Geschlecht.M. herrschende Neigung zur Ruhe ist Schuld, daß der FremdeLissabon über Mangel an öffentlichen BelustigungenTanz und Spatziergänge sind hier wenig beliebt; dasdix Kaffee - und Weinhäuser (lojös und tavvrnas)Stiergefechte sind die einzigen Gelegenheiten öffentlicherHexenkünste. Wegen der großen Hitze schläft oder ruhet^tg^ ganz Portugal mehrere Stunden des Nachmittags (dieder Abend und die Nacht locken erst wieder in Gesell-

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e in's Freie. Der Portugiese ist mit frischer Fassungs-Und Phantasie begabt, er spricht nicht blos mit Worten,Augen und Hände sind dabei zugleich in lebhafter Be-^ -- Der portugiesische Volksgesang ist höchst einförmigst klagend, wie denn überhaupt kunstvoller Gesang undUngültigkeit der Melodien immer mehr abnehmen, je mehr°°N Deutschland nach dem Süden reist

Sprache. Literatur.

portugiesische Sprache, welche wie andere in eine Bü-Ae ge und in Mundarten zerfällt, ist mit der spanischen?Nrgg"udt *), so daß beide Völker sich, wenigstens in denfNeid auch ohne Dolmetscher verstehen; nur die Ausspra-ist sehr verschieden: die portugiesische, weil sie mehrN ^u Nasenlaut und weniger die unserm Ohre unan-M Und unsern Organen schwierigen Kehllaute der spani-hat - ^em Deutschen ungleich leichter zu erlernen.? .Ganzen eine größere Biegsamkeit und GefälligkeitA» panische'und, eignet sich daher auch mehr zu den leich-.?di>>ar?.^ugen des gebildeten Gesprächs. Sie ist, wie alle

djxgn Sprachen Europas, aus einer innigen Mischung^ Durchdringung verschiedener Sprachen entständen.

ve>-r^ ^ Ureinwohner Pörtugals ist bis auf die letzte4 /der ' Jahrhunderte lang herrschte auch hier zur

tz der sSger das Lateinische, und aus diesem und derSpra-'«»giefisg «ngewanderten germanischen Stämme hat sich das° Dieüa ^ gebildet, zugleich aber, wie auch das Spanische,»e arabischer Wörter mit aufgenommen. Die portu-

^ortugiese nennt sich auch Spanier, diesen dagegen Castilier.