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Europa.
giesische Literatur ist arm im Vergleich mit der spanisch^',Blüthe der Nation hatte nur eine kurze Dauer; lange"scher Druck von Seiten Spaniens hemmte jede Geists ^,s
Wickelung; ein furchtbarer religiöser Druck verbannt^ ^„!
unsre Lage die freiere Bildung, und die Kleinheit desverbunden mit der geringen'Lesesucht aller Südländer gi-ebenfalls viel dazu bei, die portugiesische Literatur auf^!'j»ch
Die-
ringe Anzahl wissenschaftlicher Werke zu beschränken. -sie des Portugiesen ist älter als die der Spanier und ""ssssAschon im 12ten Jahrhundert. Doch hat sie fastund Schäfergedichte hervorgebracht. Auch einer der beruh^hi?alten Nitterromane, der Amadis von Gallien, ist höchst „ö"scheinlich portugiesischen Ursprungs; als Verfasser wirdI^obviru, qus dem 14ten Jahrh., genannt (s.S.381). D't /Mliche Blüthezeit der portugiesischen Poesie fällt, wie dio d^Etion überhaupt in das 15te und 16te Jahrh., und versck'^Fmit dieser, als Portugal 4581 unter das spanische Joch » ^Indeß kann Portugal sich,rühmen, einen der größten^ KDichter unter den Neueren, Iwuis cie Oamoöns (I"'jKssmuönsch), hervorgebracht zu haben. Er ward im Iaht. e>^oder 1524 zu Lissabon aus adeligem Geschlechte- geboren,
Zeit lang lebte er am Hofe, mußte ihn aber, einer stN^ikS'ten Ursache wegen, verlassen, und ging nach Cöutawo er gegen die Mauren kämpfte und in, einem SeegesE Mrechte Auge verlor. Neue Unannehmlichkeiten nöthE ist"Lissabon, wohin er zurückgekehrt war, wieder zu verlalst'^l-ster beschloß nun, nach Ostindien, dem damaligen chsder portugiesischen Macht, zu gehen. Auch hier füh'/t EZeit lang die Waffen, ward aber, weil er den dortig § L!könig durch einige beißende Verse beleidigt hatte, nach M,scl Macao an der chinesischen Küste verbannt. Au/ ch'lldahin litt er Schiffbruch, und rettete schwimmend rn't ^Hand das Leben, mit der andern sein Heldengedicht-^ ^5 Jahren der Verbannung kehrte er nach Goa und env'Lissabon zurück, wo sein Gedicht zwar gedruckt undBeifall aufgenommen wurde, ihm aber so wenig AeBdaß er die letzten 7 Jahre seines Lebens im bitterste ^,si°zubrachte, welches durch eine ihm vom Hofe erthesst
von 15000 Reis (etwa 25 Thaler) wohl nur
wurde. Er starb im Jahre 1579, nach einigen
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Hospitale zu Lissabon. Sein Gedicht os l^ousiast»^, ^tanier, ist, wie auch der Name andeutet, eme
seines Vaterlandes, und die Thaten der Portug'"^
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Vasco de Gama und die Umschiffung Afrikas ""lggerks.Ä,nach Ostindien machen den nächsten Inhalt desDas ist aber auch im Grunde der einzige portugrel > /
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