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Europa.
Catalonische, welches in Catalonicn, Aragonien und
noch in Valencia gesprochen wird, weicht sehr vorn
irischen oder-Castilischen (der Bücher-und Hofsprache-Uhat mehr Verwandtschaft mit dem im südlichen Frankre-^ F
sckenden Provenyalischen. Die spanische Literatuö,besonders in der neuern Zeit, weniger reich als d>e dfranzösische oder englische, hat den eigenthümlichen Vor» z ^sie wohl zum Theil der abgeschlossenen Lage des "an-dankt, daß sie sich mehr als jede andre neuere auf ew jhiEaus nationale Weise ausgebildet hat; daher es eben ss^ilbwäre, die Formen der spanischen Poesie zu tadeln,nicht die deutschen oder französischen sind, als sieMuster andern Völkern vorzuhalten. Die spanische P^i ^wie alle neu-europäische den Reim, hat aber außerdeN'^ck^Reichthum an wohltönendcn Endigungen noch eine un^^"
ncre Art des Reims, die Assonanz, zugelassen,Berücksichtigung der Konsonanten bloß durch die Wie^.,nämlichen Vocals das geübte Ohr befriedigt. Meh^iss^
gene Nachbildungen von A. W. Schlegel, Tieck, Grsi^
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dem haben die Zulässigkeit dieses Reims auch für d^
günstig organisirte deutsche Sprache bewiesen. Diemen der spanischen Poesie waren sehr einfach: kurzeauf einander folgenden oder sich kreuzenden Reimen ^ §r>ck xHgere oder kürzere Strophen, eoplus; die vlllLnoioosrischcn Lieder waren von derselben Art; dazu kamen ^Glossen. Sie bestehen aus einem gewöhnlichma, wovon jeder Vers in einer eignen ßtropheführt wird und am Schluß der Strophe überrasch^kehrt, so daß das ganze Gedicht so stiel StrophenThema Verse; man könnte sie mit den musikalischRhriB^nen über ein Thema vergleichen. Durch die
Spanier mit den Arabern entstand wahrscheinlich dir^ ldin einer der spanischen 'Poesie ganz. eigenthümlichenbesteht aus kurzen Versen mit abwechselnder Asson?'^Aie .^daß der nämliche Vocal das ganze Stück beherrsch^ - z>Mgerischen und Liebes-Abenteuer des langen KaMpsshM^Spaniern und Arabern bilden gewöhnlich denDie fabelhaften Thaten Carls des Großen und -jedie Thaten und Schicksale des berühmten Cid <^7Käinpfe der Mauren in Granada habest mehrerenlungen solcher Romanzen den Ursprung gegeben. Ehrseinen Volksliedern eine, wenn gleich in der ForM ckElässigte, doch geistvolle Nachbildung einiger d/mSsicff' ^Schöne, aber ziemlich seltne Sammlungen diesedichte sind der Ouncioiröro Avnvräl und der ^',-0 2rowäuvos aus dem 16ten Jahrh, und des konm»
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