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^ 1 Die pyrenäische Halbinsel. L) Spanien. 379
^er .'Anfang des 17ten Jahrh. Die ältesten Denkmalesü'lden spanischen Poesie sind das wohl aus Volksliedern ent-größere Gedicht von den Thaten des Cid: vooma clvlSih Wahrscheinlich aus bcm 12ten Jahrh, und das etwas jün-^skllt Ov'vie HbxLnclro. Zu diesen ursprünglichen Formen^l> h. "ch im 16ten Jahrh. noch der ganze Reichthum derFor-Aotz^, "alienischen Poesie, und Sonette, Terzinen, Sestincn,landen bald die- glücklichste Aufnahme. Die höchsteI ^ d»? r spanischen Literatur fällt in das I6te und den An-Ao^len Jahrhunderts, und die gleichzeitigen DichterMl ^ , Oalckvrän und Osrvautos kann man als den
d si>i« ^ spanischen Poesie betrachten. Vopo U°elix llo VoA»geboren zu Madrid 1562, gestorben 1635, war der? je /"a. Liebling seiner Zeit. Kein Dichter irgend einer Zeit^el geschrieben; schon als Kind hatte er Komödien?i>E und mehr als einmal in seinem Leben schrieb er einK, Einem Tage; mehr als S Tage kostete ihn nicht leichti? äal? ^au rechnet allein die Zahl seiner Schauspiele auf 1800.
d>cz^.seiner gedruckten Werke setzt in Erstaunen, und doch^vielleicht nur der kleinere Theil von dem, was aus sei-od s geflossen. Seine gedruckten dramatischen Werke ma-26 Bände in 4to aus, deren jeder 12 Stücke ent-^mcren und größeren Gedichte in jeder Gattung sind>>il! V auch mehrere Werke in Prosa hat er hinterlassen.l>«k v», ? unbegreiflichen Reichthum dürfen wir uns freilich^it "Udern, wenn alle seine Werke die Spuren der Flüch-ss dr^vashen, wenn besonders der Plan und die Anlage sei-^glej^Uatischeu Werke höchst unvollkommen sind und keinen!,^^ lsiit Calderon's aushalten. Er selbst gesteht, daß erv)c>s ?lüche auf höhere Kunst mache und sich nach dem rich->>!^ Nik, . Publfcum in feiner Zeit gefalle; und bei alle dem» NbtÜ den Ruhm eines bewunderungswürdigen Geistes» A /^^chen. Ihm weit überlegen an Tiefe und Besonnen-Anlage, an Würde, Fleiß und poetischem Werth in^ lUhrung. seiner Stücke/ist von voäro 6aläoron cko I»«^Unstreitig der Erste unter den dramatischen Dichternh "ach welchem aber auch keiner erschienen ist, der sich
V er rissen könnte. Er ward geboren 1600 und starb 1687.
V ÄZc^^nete sich durch eine bedeutende Fruchtbarkeit aus:
V>is , 11 Bänden in 4to enthalten 128 Stücke, wo-
ll, °8el ,, hrere durch die meisterhafte Uebersetzung von A. W.
Grics bekannt und zum Theil selbst aufs Thea-,worden sind. Die Stücke dieser und aller übrigendichter werden von den Spaniern zwar^alle tlomv-: --Nch in Rücksicht auf den Inhalt aber m 3 Klassenwlche, welche geistliche und religiöse Gegenstände be-