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i die Schwester des Königs Carl IX. sollte seine Gemah-^ werden und ward es; der Admiral von Coligny, ein ehr-X^Ier Greis, und viele andre der vornehmsten Häupter derV-unten begleiteten ihn nach Paris, als plötzlich auf dasdtn Guisen und der Königinn Mutter in der NachtAug. 1572 die Sturmglocke ertönte, zum Zeichen der! Hebung aller Protestanten. Viele Tausende fielen unter denskjhwch der Meuchelmörder, Coligüy einer der ersten, und selbst.eichnam ward auf das Unwürdigste gemißhandelt. NurIktz^ch von Navarra ward verschont. Befehle waren nach al-lt^rovinzcn geschickt, dort ein ähnliches Blutbad zu veran-welches jedoch von einzelnen christlichen Bischöfen undMandanten gehindert ward. Doch rechnet man, daß in!>, z! Schreckensnacht, die Pariser Bluthochzeit genannt,und in den Provinzen an 30000 Protestanten demi«t^Wmus zum Opfer sielen. In Rom ließ der Papst Gre-^ss- dwst Nachricht durch Abfeuern der Kanonen und durch^'.uonen feiern und diese Begebenheit durch eine Denkmünze!»,^>gen, welche auf der einen Seite sein Bildniß, auf der
einen Würgengel mit der Umschrift: strsAss IInKo-1572, darstellt. Diese Schandthat konnte die MachtProtestanten nicht brechen; Carl starb bald darauf in derseiner Jahre an einer entsetzlichen Krankheit, und seinBruder Heinrich III., den die Polen zu ihrem König er-*>>t/ hatten, entfloh auf diese Nachricht von Warschau undX? wi"en Thron einzunehmen. Schwächer, aber ebenso?>sen 5^ sein Bruder, konnte er doch den Uebermuth derXe s?icht ertragen, und sah sich bald genöthigt, sich in die,^.W>Nes Feindes Heinrichs von Bourbon zu werfcn'7 BeideMj. belagerten Paris, worin die Guisen sich hartnäckig ver-Ug^n, und hier NM es, wo Heinrich HL, der letzte Valois,X ^u der Hand des Meuchelmörders Jaques Element siel.^?^Ne kam nun an Heinrich lV-, welcher indeß nochH /.e um den Besitz derselben kämpfen.mußte. Die Guisen°» Anhänger hatten unter dem Beistände Philipps II.Uranien eine Verbindung unter dem Namen der IllKusXi, ^u, um den protestantischen König vom Throne zu ent-X 'Und bildeten eine mächtige Partei im Reiche. Um fer-?Xgttlutvergießen zu verhüten, war Heinrich endlich 1503X x^genug, sich zur katholischen Religion zu bekennen, undsjXe/ unterwarfen sich ihm nach und nach alle Städte seines' Um seine treuen Freunde, die Protestanten, zu ver-lAll'i.gab er 1598 das berühmte Edict von Nantes,tz,WIis^^u völlige Religionsfreiheit und gleiche Rechte mit denXxß u Unterthanen eingeräumt wurden: eine Wohlthat, dernur so lange vollkommen genossen, als dieser Edelste
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