h StE,
O
O'
de lv
Nhel'
°-'I 5
.„BM/ st-hkitzl, ^ .e>
-s
S-F
:>rK
n- re»
1-K
anr-
Su-nd A
II. Frankreich.
48?
'tsi
s<F
d-
en, ,,,c
7>
L
kvhe und mangelhafte Sprache, so unvollkommen, daß^ zu allen öffenilichen Verhandlungen sich des Lateinischentz,^n mußte. Erst im 11. Jahrh, entstand etwas dem jetzi-^.Manzhsischen Aehnliches, und auch dies blieb noch in deri>H,°nrei, während im südlichen Frankreich das Provenyalische>>»d, und 13., in Italien das Italienische sich schon im 13.^ ^ Jahrh, vollkommen ausgebildet hatte. Die Natur hatH Nördlichen Frankreich die Gabe der Poesie von jeher spär-^r/dcheilt, und die rohen I'abliLux der französischen ll'rou-lis ^ verdienen keine Erwähnung neben den zarten Dichtungen^ orientalischen llüoubaclours und deutschen Minnesinger.
^oman llv la 1 - 088 , ein rohes allegorisches 'Gedicht aushsx Jahrh., erhielt jedoch damals eine große Berühmtheit.
"Sösische Litteratur im eigentlichen Sinne entstand erst>«l ^ Franz I. im 16. Jahrh. Unter ihm lebten Element Sla->>> ^bb. 1495, gest. 1544, von dem man- viele kleine Gedichtet^or Art von Knittelversen hat, die man noch jetzt den^ charotiguv nennt. Um dieselbe Zeit lebte der berühmteKabelais, geb. 1483, gest. 1553, dessen satirischerin Prosa, Oaixantua 6t kailtLKruel, unter dem>i>,xabenteuerlicher Fratzen, große Menschenkenntniß und)>k^°le, gebildete Gesinnung verbirgt. Bald nachher erscheintSprache schon viel veredelter in den geistvollen philosophischen^ von Lliebvl äs LlontaiKn« 1532—92. Eine Menge^ vs^llener Dichter füllten die Zeit von Marot bis auf Lud-aus, worunter allenfalls der jetzt allgemein verspot-^ber nicht unbedeutende kivrrs äs konsarä, 1524 —^> 1 / ^^d der Satiriker Älstburin ksZnisr, 1573 —1613 zudkz M wären. Glänzender, aber kaum verdienter ist der Rufulkh äs Alalbsrbv, 1555—1628, welchen die Frau-
l»qs 3ern den Vater ihrer Poesie nennen und welcher aller-gierst das ängstliche Streben nach einer pedantischen Eor-Ädas so lange die französische Literatur charakterisirte.Thron erhoben hat. Die unter Ludwig XHI. von!»>h ""l 1K35 gestiftete Xemäsmis franyoi«« machte es sichk» Ängsten Geschäft, durch eine Grammatik und ein Lexikon°»ii,, °cl) immer schwankenden Sprachgebrauch festzustellen undsts. dadurch in hohem Grade jede freiere Ausbildung derV.Mchen Sprache. Seitdem erlangte diese Sprache schnell^it.^ften Gipfel ihrer einseitigen Vollendung, trat aber da-Ai , für lange Zeit beinahe in die Reihe der todten Spra-Eine bedeutende Anzahl vortrefflicher Schriftsteller unddw nun auftraten, setzten die Welt in Erstaunen undst^l tm das bei den Franzosen durchaus eingewurzelte Vor.^ sdgß ihre Literatur ohne Vergleich die vollkommenste sei.^llstn nennen wir zuerst Xicolas Lviloau Lesprsaux,