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Europa.
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Spanren und Deutschland, von den Türken bedroht,diese unerhörten Gewaltthaten dulden. So ward auch ^bürg ohne irgend einen Schein des Rechts in BesitzDer aufs Neue mit dem deutschen Reiche, Holland,und Spanien ausgebrochene Krieg 1688 —97 ward vonreich im Ganzen siegreich, aber mit solcher Grausamkeitdaß die Pfalz zweimal auf das Furchtbarste verwüstet u>HStädte und Dörfer auf Befehl des Kriegsministers Louvol^A,kaltem Blute eingeäschert wurden. Der Ryswicker Friede *d<w diesen Krieg beendigte, ließ Frankreich im Besitz desElsaß und bezeichnet überhaupt den Gipfel der höchstenin der Regierung Ludwigs XIV . Desto verderblicher fürreichs Wohlstand, wenn auch seiner Ausdehnung nichtlig, war der letzte, durch das Absterben Carls II. von jZ.men 1700 veranlaßte Krieg über seine Erbfolge, 170* ^1Carl II. hatte den Enkel Ludwigs, Philipp von AnjoU/ MErben eingesetzt, und Oesterreich, von England unterstütz" ge>für die näheren Rechte des Erzherzogs Carl. Colbcrt n'" h/sterben; Kriege, Hoffeste und Verschwendungen aller AH ^ten die Finanzen in Unordnung gebracht, die WiderrusllNH§eEdicts von Nantes das Land entvölkert; Condä und „istwaren nicht mehr, Weibergünstlinge vertraten ihre Stell" ^Ma.rlborough und Eugen führten die verbündeten HliFher war dieser Krieg nur eine Reihe von Niederlagen de ^zosen in den Niederlanden, in Deutschland und Italien- ^Elend des Landes stieg aufs Höchste, als Uneinigkeit nH ,MVerbündeten und andre günstige Umstände auch dieses,§ a»Frankreich retteten; der Utrechter Friede veränderte
den Grenzen Frankreichs, und Philipp V. blieb König
men. Noch erlebte der unglückliche Ludwig den TA ^aller seiner Kinder und Enkel, so daß, als er 171» ,stUrenkel Ludwig XV., ein Kind von 5 Jahren, st"* ^ger wurde. -
Was der Regierung Ludwigs XIV. den meisten ^Aut^
lieh und den bedeutenden Einfluß Frankreichs auf gstNö Ham Meisten begründete, war das Aufblühen der 20^
Las Zusammenwirken vieler ausgezeichneten Gelehrten st,^st^ter, welche diesem Zeitraum den Namen des goldm'N?
der französischen Literatur erworben haben. " Die
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Sprache hat sich später als die meistenSprachen gebildet. Von der Ursprache der Gallierleicht noch das Vas-Lrotou erhalten, im übrigen ^ ^n, ,,,edas Lateinische die Herrschaft unter den Römern crwals bei der Völkerwanderung die verschiedenen deutsche
Gallien durchzogen und eroberten, bildete sich nach ^i„eaus dem Deutschen und dem verdorbenen Lateinischen
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