III. Das britische Reich.
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^Ung auf Befehl ihres schwachen Königs Ethelred 1002 viele- sausend Dänen plötzlich überfielen und ermordeten, reizten sie^ Dadurch nur die Rache des mächtigen Swen von Norwegen , derbis 1013 ganz England unterwarf und es 1017 seinem Sohne^anut dem Großen als ein friedliches Erbe hinterließ. DieHerrschaft der Dänen in England war indeß, von kurzer Dauer:Manuls unbedeutende Söhne starben schnell nach einander, undEduard der Bekenner, aus dem alten sächsischen Königshause,^ 1012 beinahe ohne Widerstand auf den Thron. In der
i Avrmandie erzogen, brachte er schon viel Normannisch-Franzö-^ Elches nach England hinüber und bereitete so die folgende Pe-^ siode der englischen Geschichte vor. Als er 1066 ohne Erben^ aarb, bewarben sich sein Schwager Harald Graf von Kent, einblebling des Volks, und Wilhelm Herzog von der Normandiesm den Thron; beide behaupteten, durch den Wunsch des letz-en Königs dazu berufen zu sein. Die Waffen entschieden bald>Ur Wilhelm; er landete mit einem mächtigen Heere, an wel-M sich, nach dem Geiste der damaligen Zeit, viele tapfereAbenteurer freiwillig, von dem schon berühmten Namen Wil-selms gelockt, angeschlossen hatten, bei Pevensey, und siegte inser bald darauf erfolgten Schlacht bei Hastings, den 14. Oct.
^ *0k6, in welcher sein Nebenbuhler blieb. Das Loos der Ueber-fundenen war hart. Wilhelm, nun der Eroberer genannt, ver-^ Mte ganz England in 60000 Lehne, wovon er die Meisteni s'Nen normännischen Rittern übergab; die meisten sächsischenEdlen verloren ihre Besitzungen oder mußten sie doch unterM'ten Bedrückungen als Lehn vom Könige nehmen; selbst' ch Kirchen und Klöstern erging es nicht besser, und nirgend>s'gte sich das Feudalwesen in einer furchtbarern Gestalt, alsv. r. Diese gewaltsame Umwandlung der bisherigen Berfassung,^ grausamen Jagdgesetze, die Strenge, womit die sächsischeDrache und Sitten von den französischen verdrängt wurden,Men die unglücklichen Sachsen mehrere Male zu fruchtlosenEmpörungen; ihr Loos wurde.dadurch nur härter. Aber diese^Natürliche Härte konnte unmöglich aus die Daluer bestehen,A der Widerstand des Volks, ja selbst der Edlen und ders ^stlichkeit, ist der vorzüglichste Grund, weßhalb in England^ frühe schon und bald nach dem Tode Wilhelms (1087) die^chte des Volks gegen die Könige eifrig vertheidigt wurdenerstm Spuren jener freien Verfassung sich zeigen, derenr'.'8land sich jetzt erfreut. Die männlichen Nachkommen Wil-^ Ms besaßen den Thron nicht lange und starben bereits mitdritten Könige aus diesem Stamme, Heinrich I. (1100—q^,aus, welcher schon begann, die Fürsten von Wales von sich^ .ügig zu machen. Heinrichs einziger Sohn war in einem'iffbruche verunglückt; er ernannte daher seine Tochter Ma-r»ndb, I. A»n. 38