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Europa,
die Päpste; auch übersetzte er die Bibel in die Landesspras^So lange Eduard lebte, schützte, er ihn kräftig gegen die 8>e'folgungen Roms; unter seinem schwachen Sohne ward WM,zwar als Ketzer verurtheilt, starb indeß ruhig 1384; sein Lemnam ward auf Befehl des Papstes Martin V. 1428 ausgeA^den und verbrannt. Eduard, der schwarze Prinz, war lcwfrüh gestorben (1376)'. Sein Sohn Richard II., der nun 5Krone gelangte (1377 — 99) und in England und Wales u .eine Bevölkerung von kaum 2^2 Million Seelen herrschte, ^sich von unwürdigen Günstlingen so sehr beherrschen, daß ^erbitterte Adel mit Freuden den Herzog Heinrich von Last ^ster, Enkel Eduards III., in einer Empörung unterm'^und ihn unter dem Namen Heinrich IV. auf den ThronRichard ward im Gefängniß ermordet. Mit dem Haustcaster beginnt eine wahre Helde'nperiode der englischen Gesw^,welche bis zur Thronbesteigung Heinrichs VII. Tudor. Mstreckt, in den eigentlichen Geschichtsbüchern zwar genauerausführlicher, von Niemand aber geistvoller und anschauUsVdargestellt worden ist, als von Shakespeare in der Reihe st''^historischen Stücke von Richard II. an bis auf Richard IH- ,^3 Könige zählt das Haus Lancaster auf dem englischen -h-Heinrich IV., 1399—1413, dessen Regierung von innnes"^renden Empörungen der eifersüchtigen Großen , besonder- ^sich dem Throne ebenso nahe verwandt glaubenden Hauses ^beunruhigt ward. Heinrich V. (1413 — 22), der nachwüst und leichtfertig verschwendeten Jugend das Musterritterlichen Königs ward. Seine Siege in Frankreich, wo es sNachfolger des schwachen Carls VI., dessen Tochter er heiräw,^.ernannt ward, haben wir bei Frankreich (S. 480) erwaoEr starb leider zu früh, um seinen Thaten die Krone u ^setzen, und sein Sohn und Nachfolger Heinrich VI. (^,§nit.60) schien von der Natur zu ewiger Unmündigkeit rhst'^,stEr bestieg als Kind von 9 Monaten den Thron von Ostund Frankreich und lebte bis 1471, um alle seine Besä?in Frankreich, mit Ausnahme von Calais, mehrere Male' ^,fdie Krone Englands und endlich das Leben im Gefäugu'stgewaltsame Weise zu verlieren. Ein solcher König, zu
Jahren und Gemüth, war nicht geeignet, sich in einer s ^,lbehaupten, wo bei dem aufgeregten Kampfe aller Leidemin den Großen des Reichs der männlichste Fürst nur w' ' y§stfeine Würde bewahrt hätte. Richard, der tapfere Her» . diePork, machte als Nachkomme Eduards III- Ansprüche . s"'Krone und erzwäng es, als Protektor des Molchs aner sijllwerden; als er im Decbr. 1460 bei Wakesicld blieb, '
Sohn Eduard IV. 1461 in London als König anerkanM. 0bare Kampfe entspannen sich nun zwischen dem Haust -