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Europäisches Staatensystem.
unter denen diese Pflanze, kdormium teuax, in ihrer Heimath gedeiht(s. Hl. Bd., S. 266). Hopfen wird nur in einigen der nördlichen De-partements angebaut. In Folge des Monopols, welches die Regierunghiniichts des Taback-Dcbits in Händen hat, ist die Kultur der Tabacks-pflanze nur in einzelnen Departements gestattet, nämlich im Nord, Haut-und Bas-Rhin, und im Lvt-und-Garonne, wo der Taback von Tonneinseines gewissen Rufes genießt; der Ertrag ver französischen Tabacks-Ärnte,welche von der Verwaltung angekauft wird, beträgt 5°/» Millionen Ki-logrammes, oder ungefähr 10 Millionen Pfund. Der Elsaßer Krapprivalisirt hinsichts seines glänzenden Nvths mit dem ccbt-indischcn; außeram Rhein baut man die Rothe auch in den südlichen Departements, na-mentlich im Vauclusc, Hvrault und Bvuches-du-Rhünc. Diese Kulturwirft einen jährlichen Gewinn von 4 Millionen Franken ab. Saffranwird nur allein im GLrinais, den heutigen Departements Loiret, Niövreund Ponne, gebaut; die Kultur dieser Pflanze ist sehr hcrabgckommcnund durch den Anbau des Wau ersetzt worden, der ein jährliches Ein-kommen von etwa 1'/,, Millionen Franken gewährt. Der Waid, der inHvch-Languedoc und in der Provence kultivirt wird, und im 16ten Jahr-hundert für Frankreich den vvrtheilhaftesten Handelsartikel darbot, hatseit der Einführung des Indigo sehr verloren. Die Lakmuspflanze derFärber (kroton tiuotvrium) wird im Grand-Gallargues, im südlichenTheil des Gard-Departements, angebaut. Raps findet sich vornehmlichin den nördlichen Departements und in der Normandie, wo sein Öl alsErleüchtungsmaterial verbraucht wird. Anis und Koriander baut manim Großen in den Dcpart. Judrc-und-Loire, Haute-Garonne, Bvuchcs-du-Rhone, Tarn und Lvt-und-Garonne. Im Gard-Departement wird diePflanze kultivirt, deren Samenkerne das Ricinusöl liefern. Auch aus derLeinpflanze wird viel Öl gewonnen, wie denn auch die Mohnpflanze(kapaver soinuiksruin) zur Ölbcreitung benutzt wird. Auf den Gebirgender Auvergne findet man den Mönchsrhabarber (kinmex -ckpiuus) und beiMontpellier andere osfizinclle Pflanzen, welche diejenigen ersetzen konnten,die Frankreich aus fremden Ländern bezieht.
Es ist oben gesagt worden, daß die etwas größere Hälfte des land-und fvrstwirthschaftlich benutzten Bodens von Frankreich der Kultur derEcrealien gewidmet sei. Überhaupt fand, nach den Ermittelungen amSchluß des Jahres 1834, die Vertheilung des Bodens unter die ver-schiedenen Kultur- und Benutzungsartcn nach folgenden Verhältnissen
Statt: . .. ,
1. Steiierpftichtige Grundktucke.
Hectaren. QuadratlieueS.
Ackerland .........
Wiesen.
Weinberge ........
Waldungen ........
Obstgärten, Baumschulen und Ge-müse-Gärten .. .
Weiden- und Erlengebüsch . . .Verschiedene Kulturen.
25,559,151.75-4
12,939.-7»
4,834,621.0142
2,447.--»
2,134,822-5708
1,080.75»
7,422,314.S82S
3,757.-««
643,699.1831
325,875
64,490.1212
32. «49
951,934.28 64
481,zu