Frankreich.
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-sterilen Theils des Ain-Departemcnts, des Limousin und der BretagnerÄaidcfiächen gebaut, wo diese Pflanze den Hauptnahrungsstvff der ^nwvhner liefert; ja der Geschmack für das Haidckorn hat sich bis m dieNiedere Nvrmandie und die Maine-Gegenden ausgedehnt, wo 1 "v't.oergute Boden der Kultur des Buchweitzeus gewidmet lst, die eine M",cheÄrnte von 8'/^ Millionen Hcctolitcrs oder 17 Millionen Berliner Scheffeabwirft.
Der Kartoffelbau hat seit den letzten 2« bis 25 Jahren sehr bedeu-tend zugenommen- 1815 wurden 558,963 Hectarcn, 1833 dagegen schon883,854 Heetaren mit diesem Knollengewäcl)s bepflanzt Unter den nordl.-chen Depart. bauen Meurthe und Moselle d'eme.stcnKa ffen am an-dern Ende Frankreichs die Depart. Bouches-du-Rhone, Vamlusr uudArwge.ewige andere Gegenden im Innern des Landes, z. B. Aube, ^»^-dOr,Eure-und-Loire ärnten außer Verhältniß zu den benachbarten Departements.Die Kultur der Runkelrübe, zum Behuf der Zucker-Fabrikation, hat lden letzten Jahren einen außerordentlichen Aufschwung erfahren, ganz ve-svnderS in den Umgebungen von Paris und in den Depart. Nord, Pas-de-Calais, Aisnc, Somme, §ote-d'Or, Jndrc-und-Loire, Bas-Rhin undJsere. Der Abgang der Runkelrübe dient zum Viehfuttcr. Gemüse undandere Küchengewächse werden überall mit dem größten Erfolg kultivirt,und einige Departements legen sich ganz besonders auf den Bau gewisserArten: so das Depart. der Aisne, namentlich die Gegend um Svissons,auf die Kultur der Bohnen; die Vendve, die Depart. Nord, Pas-oc-Calais und Marne bauen viel Rüben und Kohl, von welchem letzter»Straßburg einen gesuchten Handelsartikel, das Sauerkraut, liefert.Amicns Umgebungen bauen vortreffliche Mohrrüben; Laon ist wegen seinerArtischoken berühmt, ebenso Bordeaux, Lyon, Marseille und andere großeStädte. In den Umgebungen von Paris, besonders in der GemeindeAubervillers, auch bei Orlvans und Vendome, ist die Kultur des Spar-gels sehr ausgedehnt; und in den Uferlandschaften der Dordogne, Ga^rönne, des Rhone und Rheins werden Zwiebeln und Knoblauch imGroßen gebaut und in ungeheürer Menge konsumirt; und ebenso wirdim Pas-dc-Calais und Nord die Zichorie im Großen kultivirt, derenals Cichorien - Kaffee bereitete Wurzeln einen wichtigen Handelsartikelabwerfen. Auch darf die Trüffel nicht übersehen werden, von der es imElsaß und in der Dauphin«, so wie im Südwesten von Frankreich, vierArten giebt, von denen diejenige, welche in den Departements Dordogneund Charente gebaut wird, durch Wohlgeruch und Geschmack sich aus-zeichnet.
Hanf ärntct man in 57 Departements; Flachs wird ungefähr in"10 gebaut; besonders ist es der Norden von Frankreich, der sich dieserKultur widmet, auch die Nvrmandie, ein Theil der Bretagne, das Sarthe-Dcpartement, die Vogesen, der Elsaß und Jsere. Die übrigen Departe-mcnts gewinnen kaum so viel Hanf, als zu ihrem Verbrauch nothwendigüU Die Versuche, welche man mit dem Anbau des neüseeländischenFlachses im südlichen Frankreich gemacht hat, sind nicht mißlungen. DasKlima dieser Gegenden entspricht sehr nahe den Wärme - Verhältnißen,