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5 (1843) Zweiter Theil, enthaltend Frankreich, das britische Reich und das Russische Reich. Schweden und Norwegen, Dänemark, Belgien, die Niederlande, Portugal, Spanien, die Schweiz, Italien, Neapel und Sicilien, Sardinien, Kirchenstaat, Toscana, Parma, Modena, Lucca, San Marino und Griechenland / von Dr. Heinrich Berghaus
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Frankreich. -- Kolonien.

243

Fortsetzung.

Produkte.

Zeit.

Marti-

nique.

Guade-loupe rc.

Giünna,

St. "Pierrerc.

Ändien.

^ . Bour-

Senegal ,

" bvn ic.

Seife.(desgl.)

1826

1836

286.286

186,798

110,008

169,965

4,297

18,685

174,888

160,385

.(°°-gl.)^ 1^6

14,416

1.659

6

6

27,255

17.712

16,480

5,738

Gesammke AuSf. (Fr.)^ ^

26,651,724

15,655,825

20.411,203

20,203.758

1,755,846

2,758,345

761,756

5,423,288

1,002,346

237.026

4,665,266

6,123,166

16,666,414

7,569,644

In dieser und der vorhergehende» Tabelle bezeichnet ei» Punkt (.), daß von den betref-fenden Artikeln keine Ausfuhr Statt findet; eine Null (0), daß in den beiden Vergieichungb-Jahren keine Ausfuhr Statt gefunden hat.

Die vorstehenden drei tabellarischen Übersichten geben uns ein an-sehnliches Bild vom Zustande der französischen Kolonien innerhalb einesZeitraums von zehn Jahren. Betrachtet man die einzelnen Spalten die-ser Tafeln etwas näher, so findet sich, daß Martinique zum VortheileGuadelvnpe's und der Besitzungen in Gul'ana in Verfall geräth. Ebensoverhält es sich mit Französisch - Indien; dagegen heben sich die Nieder-lassungen am Senegal außerordentlich, und nicht minder zeigt sich einsehr bcdeütendes Fortschreiten bei der Insel Bourbon, deren Ausfuhrnach Frankreich um 7 Millionen Wertb zu-, während ihre Einfuhr ausFrankreich um 2'/r Millionen Werth abgenommen hat.

Es ist bereits oben (S. 104) die Rede gewesen vom ncüern Zu-stande des Stockfischfanges. Da die kleinen Inseln St. Pierre und Mi-quelon den Mittelpunkt desselben bilden, so dürfte es nicht unangemessensei», noch einige Daten hier einzuschalten, welche über diesen Zweig derNational-Wirthschaft noci, mehr Licht zu verbreiten im Stande sind.

Frankreich führte nach den genannten Inseln aus: —

An Seilerwaaren

1825. ^30,311

1826.

12^96

1830.

17,281

1835.

171,046

1836.

230,408

Kilogr.

,, leeren Fässernfür ....

13,905

8,339

2,813

26,685

66,030

Francs.

» Baisalz. . .

387,041 146,084

28,705

32,302,405

27,888,152

Kilogr.

Der Ertrag der französischen Fischerei von St. Pierre, Miquelonü- s. w. hatte einen Werth von

1825. 1830. 1835. 1836.

1,3887>68 Fr. 6,558,004 Fr. 7,272,316 Fr. 7,822,058 Fr.

Kvlvnial-Verwalt» ng. — An der Spitze der, unter der Leitung^s Ministeriums des Seewesens und der Kolonien stehenden Verwaltungbefindet sich in Martinique, Guadeloupe, Guiana und Bourbon einGouverneur, der, in den beiden zuerst genannten Gouvernements einKontre-Admiral, oder ein Offizier der Landarmee gleiches Ranges, inden beiden andern Gouvernements aber ein Schiffs-Kapitain zu sein pflegt.