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5 (1843) Zweiter Theil, enthaltend Frankreich, das britische Reich und das Russische Reich. Schweden und Norwegen, Dänemark, Belgien, die Niederlande, Portugal, Spanien, die Schweiz, Italien, Neapel und Sicilien, Sardinien, Kirchenstaat, Toscana, Parma, Modena, Lucca, San Marino und Griechenland / von Dr. Heinrich Berghaus
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Britisches Reich- — Europäische Länder.

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nuecie», 6oraIIorr!str» innata, 8eäum villosum, Ox^tropis uralensis, Ka-lium dorsal«, und Iststvr» corstat». Einige davon können noch geradeinnerhalb der Gränzen der vorigen Region vorkommen, dann zeigen sieaber dichte Annäherung an die Hügel-Region an, welche letztere entschie-dener durch das Erscheinen von subalpinen Species, wie 8sx,lr»Za airoi-stes und stell»»«, Lpilvlstum »Isimlvlium, ^lekemill» slpma, Ox^ri»renikormi« bezeichnet wird. Die höheren Berge des Dartmoor, Epmoorin Devonshirc, und die Moorlands oder niedrigen Berge im nordöstlichenYorkshire und in den an Wales gränzenden Grafschaften kann man zudieser Region rechnen, so auch die Abhänge und Thäler der Gebirge vonWales, Cumberland, Westmoreland und dem nördlichen Lancaster, dieder Penincn-Kette, und die höheren Hügel des flachen Landes, sodannden südöstlichen Fuß der schottischen Hochlandsgcbirge und das ganzeniedrige Gebiet jenseits der Grampians vom Meeresnfcr bis zur Hohevon 600 bis 1800 Fuß je nach der geographischen Breite und östlichenLage.

Die absolute Höhe, auf welcher Pflanzenarten vorkommen, ist indieser Region von geringer Wichtigkeit. Ihr Dasein oder Fehlen hangtmehr davon ab, wie nahe ihre Standörtcr höheren Bergen oder dennordwestlichen Küste» sind, da sich im Allgemeinen ein sehr rasches Herab-steigen der Hngcllands-Pflanzen gegen die nördlichen und westlichen Kü-sten und die Centra von Gebirgsgruppen darthut. Jsvlirte Berge oderMoore von 1500 Fuß Höhe, die sich aus der Region der Ebene erheben,zeigen kaum eine Hügellands-Species; aber tiefe Thäler, die zwischenBergen von 2400 oder 3000 Fuß Höhe liegen, bieten fast bis zurMeeresfläche herab Hügellands-Pflanzen dar, z. B. in Caernarvoe undCumberland.

Sobald man gänzlich in die Region des Hügellands gelangt ist,fällt eine sehr entschiedene Veränderung in der Vegetation gegen die,womit wir in der Ebene bekannt sind, in die Augen. Cyperaceen undEricaceen überwältigen und verdrängen auf »»gebautem Boden in hohemGrade die Gramineen und Leguminosen. Die Eichen-, Eschen- und Bu-chenwälder machen denen aus Birken und Kiefern Statt, nnd neben Lo-kal» »IN» ist ITlmu« montan» ein karakteristischer Baum dieser Region,vbwol beide Baüme auch in der Ebene vorkommen, sucupari»

und populus trennst» treten an die Stelle der Korpus ^vellana und IlexNstuikolium. Die Rosen, Brombeeren und Weiden, in der Region derEbenen aüßerst haüfig, weichen theilweise oder gänzlich anderen hier vor-derrscheuden Formen ihrer respektiven Gattungen.

Weizen wird nur im unteren Theil der Region, und in den Hoch-landen längs der Ostküste gebaut. Im nördlichen England gedeiht erI„oo Fuß hoch, aber im mittleren und nördlichen Schottland ist eszweifelhaft, ob seine Kultur bis zu 750 Fuß Höhe die Mühe gelohntHafer und Roggen gehen höher, als der Weizen, und einige Spiel-ten von Gerste und Kartoffeln schließen, noch höher, das Gebiet deruftur. Zm nördlichen England beträgt die aüßerste Höhe dieser GränzeL 00 Fuß über der Meeresfläche; allein dies gilt nur für einzelne, geschützte""lichkeiten, denn jenseits ISOO Fuß Höhe ist wenig Anbau in England.