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Eüropäisches Staatensystem.
sind, an anderen entwässert werden; nnd tiefe Gründe, die gegen dieheftige Gewalt der Winde geschützt sind, und, wenn sie gegen Südenliegen, die Strahlen der Sonne konzentriren, oder, wenn nordwärts,kalte Atmosphäre und Boden den Sommer hindurch bewahren.
Solche Lagen sind einer Manchfalti'gkeit der Flora, sowol hinsichtlichherabsieigender als hinaufsteigender Species günstig. Auf den offenenAbhängen und Gipfeln sehen wir zuerst Konplialium supinum, tlnrox ri-Zista, Derastium »Ipinum. über diesen kommen ^ 2 »I«a proeumbons, Ki-lon« soaulis, äuncus oastsovns vor. Darauf folgen Uiorsoium alpinum,äuneus trikäu», 8slix kerdsoos, Kidbsläia proeumbons. Noch höher er-scheinen Okerlvris svstoistos, äuneus biglumis, korastium latikolium, Vvronica alpin», und kkloum »Ipioum. Aber längs des Laufs der Gewässerund zwischen Felsen tritt beträchtliche Veränderung ein. Zn Felsrissendieser Region wachsen KaxikraZ» uiralis und N^osotis alpostris üppig,aber nie unterhalb der wirklichen Alpenregion an offenen Stellen, oderauf plattem Boden. Eine gute Anzahl Baüme und Straücher fehlenhier. Ob irgend eine Art von kos» oder eine strauchartige Brombeerezur subalpinen Flora zu rechnen sei, ist zweifelhaft. Sie kommen dieserRegion gewiß nahe, wenn gleich selten.
Ihr oberes Ende erreichen hier p^rus »ucupsria, Lotul» slba, L.von», kinns szstvostris, äuniporus evmmunis, Lrie» "kotralix, einer«»,^rdntus Vva ursi und einige Salix-Arten. Hier ist ohne Zweifel diewahre Gränze der Letula alba, obwol ein junges Exemplar über derLinie der 6»IIun» vuIZsris auf dem Ben Nevis in einer feüchten beschat-teten Schlucht oder Glen gesehen worden ist, wo die Gränze der tlsllunsum wenigstens 30« Fuß herabgedrückt war.
5. Die alpine Region ist nur in Schottland zu finden, wenn mannicht etwa die höchsten Gipfel der Snowdon-Kette in Wales dazu rechnet.Sie fängt da an, wo Osllima vulgaris aufhört, die ein ziemlich gutes,aber nicht immer genaues Merkmal darbietet. Zn Cumberland sieht mandid Oslluna selten oberhalb der mittleren Höhen, denn der höchste Punkt,wo sie beobachtet worden, ist wenig über 240« Fuß hoch, über welche Höhep^rus Luoupsris und äuniporus commuius eher noch hinaufgehen. Aufden Grampians scheint die wahre Gränze der 6siluna gegen 3VVÜ Fußeinzutreten. Watson hat sie auf dem Cairngorm-Gebirge 3l5v Fuß undan mehreren Orten über 270« Fuß hoch gesehen. Auf der Nevis-Kettehört sie, je nach der Lage und Fcüchtigkeit, bei 210« bis 255« Fuß auf»am Ben Hope in Sutherland steigt sie bis 24VV Fuß; am Ben Loyalin derselben Grafschaft bis 225« Fuß. Unter Lat. 56° bis 57° ist diedurchschnittliche Höhe zu 285« Fuß, unter Lat. 58° bis 59° zn 225«Fuß als untere Gränze anzunehmen, vielleicht auch etwas höher.
Außer Vrabs rupostris, Kaxikrags eornna, 8. rivulsris und I-llimlksiouats, möglicher Weise auch 8toUk»ria evrastioiäos und v^ronaria rüdestehat diese Region keine eigenthümlichen Pflanzen. Die übrigen Species,die man gewöhnlich alpine nennt, steigen mehr oder weniger in die subal-pine Region herab, meistens an Flüssen oder zwischen Felsen. Hier bil-den sie indessen einen großen Bestandtheil des dürftigen Grüns um die