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Europäisches Staatensystem.
ausdauernd und werden besonders als Zugvieh geschäht. Dieses Viehwird zwar früh fett, giebt aber nicht so viel Milch, als die kurzgehörnteZucht. Die reinen Devons sind hochrotl), ohne Flecken, mit einem lich-ten, schmalen Ring um's Auge; der Ochs aus dem nördlichen Devonwird besonders wegen seines Fleisches geschäht. Die Sussep- und Here-ford-Racen sind größer, der Ochs wiegt 60 bis >00 Steine. Das schot-tische Rindvieh zerfallt hauptsächlich in drei Racen: die hornlose (kvllsädrvest), die hochländische und die Fifeshire-Zucht. Don der hornlosen wirddas Galloway-Vieh am meisten geschätzt; das Thier ist nicht groß, eshat einen geraden Rücken und weiches Haar, das bald ganz schwarz,bald dunkelscheckig ist. Auf der Reise ausdauernd, erreicht es den Marktvon London, ohne daß es abgemagert wäre. Das schwarzbraune Suffolk-Vieh ist eine Spielart dieses Gallvway-Vieh's. Die hochländische Raceumfaßt verschiedene Varietäten, von denen die westhochländische, die Ar-gyle oder Skye, und die Kyloe von den Hebriden die geschätztesten sind.Die nvrdländische Spielart hat eine schmale Gestalt, grobe Haut, langeBeine. Außerordentlich klein und leicht ist das shetländische und orka-dische Vieh, aber es giebt reichliche und vortreffliche Milch und wirdleicht fett. Die Fifeshire-Race scheint durch Kreüzung der hochländischenRace mit der von Cambridgeshire entstanden zu sein; sie ist schwarz undgrau gefleckt, die Hörner sind klein, weiß und stehen ganz aufrecht. EineVarietät dieser Race kommt in Aberdeenshire vor. Das Welsche Rind-vieh besteht aus zwei Racen. Die eine ist groß und dunkelbraun miteinigen weißen Flecken, die Beine sind hoch und dünn, die Hörner weißund aufwärts gebogen; diese Race ist, nebst der von Devon, am bestenim Joch; die andere ist kleiner, gut gebaut, schwarz mit kleinen weißenFlecken, und die Kuh dieser Race giebt reichliche Milch. Die Alderney-vder Guernsey-Race ist wegen ihrer Kleinheit zum Sprüchwvrt geworden;sie ist gelb oder lichtbraun von Farbe, am Vordcrkopf und an den Bei-nen mit weißen Streifen, die Hörner sind gekrümmt.
Seit einer langen Reihe von Jahren haben die britischen Ökonomen,insbesondere die englischen, eine geregelte Wirthaft in der Viehzucht anegenommen. Das Gewicht des Schlachtviehs, welches auf den Markt zuLondon gebracht wird, hat sich im Lauf des achtzehnten Jahrhundertsmehr als verdoppelt, eine Eigenthümlichkeit, welche man der Stallfütte-rung zuschreibt, die außerordentlich zugenommen hat, und bei der dasVieh weit besser genährt und gepflegt wird, als auf den Wiesen undHütungen. Aber, indem man die Vegetation durch ein Übermaaß voUDünger und Kultur gewaltsam treibt, indem man das Vieh auf den s^testen Wiesen weiden läßt, oder es im Stall mit Rüben oder Kohltert, erzielt man in England zwar ein sehr fettes, aber kein saftreiched'nahrhaftes Fleisch, das dagegen das Schlachtvieh von schottischen Raceauszeichnet. Irlands Rindviehzucht ist erheblich; dieses Land führt seyviel Pökelfleisch aus.
Die englische Schafzucht behauptet einen ausgezeichneten Rang uu^bildet einen Hauptzweig der landwirthschaftlichen Kultur, der auf oetechnischen Gewerbfleiß vvm größten Einfluß ist. Man schätzt den Wer /