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5 (1843) Zweiter Theil, enthaltend Frankreich, das britische Reich und das Russische Reich. Schweden und Norwegen, Dänemark, Belgien, die Niederlande, Portugal, Spanien, die Schweiz, Italien, Neapel und Sicilien, Sardinien, Kirchenstaat, Toscana, Parma, Modena, Lucca, San Marino und Griechenland / von Dr. Heinrich Berghaus
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Europäisches Staatensystem.

— Lang Holm, Fl., 1909 I. Hier wird der bcdeütendste Schaafvieh-Markt in Schottland gehalten. — Moffat, D. am Arnan, stark be-suchte Schwefelquellen. — Grctna-Green, D., dadurch berühmt, daßdem Besitzer einer Schmiede das Recht der Copulation zusteht.

II. — Edinburgh oder Midlothian, zwischen dem Frith ofForth, und den Grafschaften Haddingtvn, Berwick, Rvpburgh, Selkirk,Peebles, Lanark und Linlithgow.

'"Edinburgh, Hauptstadt von Schottland, die Sternwarte in Lat.55° 57' 19" N., Long. 5° 31' II" W. Paris, auf drei Hügelzügen, dievon Osten nach Westen laufen und durch tiefe Schluchten getrennt sind;die Altstadt auf der mittlern Bergrcihe, St. Leonhards Hill auf der Süd-seite, woselbst die Mittelklassen wohnen und die Universitätsvcrwandten,die Neüstadt auf der Nordseite der Sitz der reichen und vornehmenWelt. Die Lage dieser Stadt ist einzig in ihrer Art, mit den manchfal-tigsten Aussichten auf den nahen Frith vf Forth und die angränzcndenGestade, und nur in dieser Beziehung macht Edinburgh den großen Ein-druck, weniger durch seine Gebäude, unter denen sich blos die Kathedralezu St. Giles und der Palast Holyrovd auszeichnen, das Residenzschloßder vormaligen Könige von Schottland, der Aufenthalt der älteren Liniedes Hauses Bvurbon während seines Exils; doch ist die Neüstadt regel-mäßig gebaut und alle ihre Haüser in edlem Styl aufgeführt. Ehema-liges Parlamentshaus, jetzt zu Gcrichtsversammlungen benutzt, Bibliothekder Advokaten, Lord Melville's Statue. Das Universitätsgebaüde zeichnetsich vortheilhaft aus; hier ist das ansehnlichste der zoologischen MuseenGroßbritanniens aufgestellt. Überhaupt ist Edinburgh sowol durch seineUniversität, die, besonders im Fache der Naturwissenschaften, seit langetZeit eines eürvpäischen Rufs genießt, als auch durch seine Gelehrten-Ge'sellschaften, nächst London, der Hauptsi'tz der geistigen Kultur. Die Stadthat 136,393 I. (im Jahre 1831), die aüßerst gewerbfleißig sind undfast allen Zweigen der Industrie theils fabrik-, theils handwerksmäßigarbeiten und einen sehr großen Handel treiben. Zum Wohlstand Edi"'burghs trägt nicht allein die Universität, sondern auch der Winteraufe»t'halt des Schottischen Adels und der Großen des Reichs bei. Fürgnügungen aller Art ist reichlich gesorgt, und die reizenden Umgebungtblocken während der schönen Jahreszeit in's Freie, und manchen Tourist^des Festlandes in diesen fernen Norden Schottlands. Durch eineterbrochene Haüserrcihe, Leith Walt genannt, ist Edinburgh mit der, "MUfer des Frith gelegenen Stadt — Leith verbunden, die gleichsam "bVorstadt, zugleich über auch den Hafen der Hauptstadt bildet, 25,85» Azählt, die ebenfalls sehr gewerbfleißig sind; es giebt hier eine g^"M>enge Glashütten, Ackerschmieden, Seilerbahnen, Segeltuch-,Seife-Fabriken, Zucker- und Salzsiedereien; die Häringsfischerei ist ^ ,

tend, und der Handel erstreckt sich nicht allein auf den Kontinent, so«^, .geht bis West- und Ostindien. — Dalkeith, Fl. am Esk,

Fabriken in Leder, Hüten, Seife und Lichtern. Dalkeith House, I"' ^Villa des Herzogs von Buccleugh. — Muffe lburgh, Bor. am ^7985 I.; Tuchweberei und andere Gewerbe, Gemüsebau für Edinb