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5 (1843) Zweiter Theil, enthaltend Frankreich, das britische Reich und das Russische Reich. Schweden und Norwegen, Dänemark, Belgien, die Niederlande, Portugal, Spanien, die Schweiz, Italien, Neapel und Sicilien, Sardinien, Kirchenstaat, Toscana, Parma, Modena, Lucca, San Marino und Griechenland / von Dr. Heinrich Berghaus
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Europäisches Staatensystem.

Hügel die Ruine des Schlusses, wo Duncan durch Macbeth fiel. — Cul-loden-Muir, eine Heide, auf welcher das Schicksal der Stuart'schen Fa-milie durch den Sieg über den Prätendenten 1746 entschieden wurde. —Durch diese Grafschaft führt der Caledvnische Kanal (S. 347), und zuihr gehören die mittleren Hebenden: Skye, die größte aller, ein hohesBerg- und Weideland, wie die Hochlande, Süd- und Nvrd-Uist, undweit im Meere, das kleine, nackte Fclseneiland St. Kilda, ein wahresVogelnest, nur von wenigen Menschen bewohnt.

17 . — Kincardine oder Mearas, zwischen Forfar, Aberdecuund dem Meere. -Bervie, Fl., 1137 I. — Stonehaven, Fl.und Seehafen,, 1860 I.; Leinweberei, Segeltuch- und Sirümpfe-Fabri-kation, bedeutende Fischerei und Thransiederci. Trümmer von Dunnotar-Castle.

18 . — Kiuross, zwischen Perth und Fife. *Kinross, Fl.unfern des Loch Lcven, 2917 I.; Twistweberei und Garnspinncrei. Inder Nähe Kinrvss-Castle, Villa der Familie Bruce. Auf einer Inselim Loch Leven die Ruinen eines Schlosses, wo Maria Stuart eine Zeit-lang gefangen saß.

IS. — K irkc u d br i g ht oder East-Ga llo way, zwischen Ayr,Dumfries, Wigton und dem Frithof Salway. ^Kirkcudbright, Bor-unfern der Mündung des Dun, mit einem guten Hafen, 3511 I.

2 g. — Lanark oder Clydesdale, zwischen Stirling, Linlithgow/Edinburgh, Peebles, Dumfries, Ayr und Renfrew. "Lanark, St. awClyde, 7672 I.; Baumwollenspinnerei und Weberei, Strumpfstrickerclund Zwirnbleichen. In der Nähe liegt in einem anmuthigen Bergkcsstldas D. New-Lanark, bemerkenswerth wegen der großen Wollspinnanstalt,die hier durch Omen gegründet morden ist. — Glasgow, dem Rangenach die zweite, der Volksmenge nach die erste Stadt Schottlands, >"einer fruchtbaren Thalebene am Flusse Clyde, aus der Alt- und Neüstad^und mehreren Vorstädten bestehend, die alle regelmäßig gebaut find,breiten Straßen und vielen anmuthigen Squares. Unter den Kircb^zeichnet sich die gothische Kathedrale aus, und die katholische Kireb^'Stadthaus, Kollegien-Gebaüde der Universität, die der Stadt einen große"wissenschaftlichen Glanz gewährt. Glasgow hatte 1831: 202,426 Ä''welche aüßerst bedeütende Manufakturen in Leinwand, baumwolleneZeügen, Musselin, Taschentüchern, Teppichen, Zwirnband, unterhalte^Kattundruckereien, Spinnfabriken, Bleichen, Krystallglas-Fabriken, Zucke ^und Seifensiedereien, Eisendrahtzüge, Porzellan-Manufakturen und vssandere Gewerbe betreiben, und mit all' ihren Erzeügnissen einen gt'hßHandel treiben, der sich über die ganze Erde verbreitet. Kleinere ^schiffe können bis an die Kaien der Stadt kommen, die größeren mullzu Newport-Glasgow oder Greenvck löschen. Große EisengießereiKirchspiele Westmoukland. — Hamilton, St., 9503 Z.; bedeüte ,Baumwoll- und Leinwebereien. Schloß der Familie Hamilton.

Fl., 1800 I.; Bleigruben. — Douglas, D. mit dem Stamms«)der Familie gl. Namens. . of

21. — Linlithgow oder Wcstlothian, zwischen demForth, und den Grafschaften Edinburgh, Lanark und Stirling.