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5 (1843) Zweiter Theil, enthaltend Frankreich, das britische Reich und das Russische Reich. Schweden und Norwegen, Dänemark, Belgien, die Niederlande, Portugal, Spanien, die Schweiz, Italien, Neapel und Sicilien, Sardinien, Kirchenstaat, Toscana, Parma, Modena, Lucca, San Marino und Griechenland / von Dr. Heinrich Berghaus
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Britisches Reich. — Amerikanische Länder.

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kolonisirt, denen, seit England in den Besitz der Insel kam, Engländerunv Schlitten folgten, von welchen die letzteren mehr als die Hälfte derAnwohner oilden. Ackerbau unv Viehzucht sind die Haupterwerbszweigedieser Provinz, die überdem reichliche Waldprodukte rrzeügen und an-sehnliche Fischerei betreiben. Von der indianischen Urbevölkerung sindnur noch wenige Familien vorhanden. Die Prcsbytertal- und die katho-lische Kirche haben auf Prinz Eduards Insel die meisten Theilnehmer.Wie in allen Gouvernements des Britischen Nordamerika, ,so ist auch indiesem das Erziehungswesen durch eine entsprechende Anzahl von Schulenreichlich dotirt. Das Gouvernement von Prinz Eduards Insel ist indrei Cvunties: Prince, Queen und King eingetheilt. In Queen's Countyliegt Charlotte Town, die Hauptstadt der Provinz und der Sitz desGouverneurs. George Town liegt in Kings County und Prince Townin Prince's County. In militairischer Beziehung steht Prinz EduardsInsel unter dem General-Commando von Neü-Schorrland.

3. Das Gouvernement von Neü-Fnndland.

Dieses Gouvernement umfaßt den östlichen Theil der Insel gleichesNamens") und die Labrador-Küste des Festlandes von Nordamerika.Von dem Innern dieser Länder ist wenig oder fast gar nichts bekannt.Nur die Küste kennt man, und hier giebt es mit jedem Jahr an Zahlzunehmende Ansiedelungen, die trotz des strengen Klima, — denn Neü-Fundland liegt unter der Jsothermkurve des Gefrierpunktes, — einennicht unergiebigen Ackerbau begonnen haben, der sich hauptsächlich aufdie Produktion von Kartoffeln und Hafer bezieht und mit der ViehzuchtHund in Hand geht. Aber die Hauptbeschäftigung der Bewohner Neü-Fundlands besteht in Stockfischfang und der Jagd auf Wallfische. DieBewohner sind theils Engländer, theils französischer Abkunft, und ihre2<chl nimmt jährlich zu. Im Jahre 1836 belief sich die Volksmengevon Neü-Funbland auf 74,705 Seelen. Die Urbevölkerung soll sich nach^>ner Angabe noch a-uf 5VVV Köpfe belaufen, nach einer andern Mit-^nlung aber fast ganz erloschen sein. Dieses Gouvernement hat dieselbe^erfajsnng und Verwaltung wie die übrigen Provinzen des britischenwerika. St. John's ist die Hauptstadt und der Sitz des Gvuver»"trs. Einkünfte und Ausgaben halten sich das Gleichgewicht. Eine. giebt es nicht. Die Bewohner spalten sich in zahlreiche Sekten^ protestantischen Kirche, und die katholische Kirche zählt viele Glaü-u>?d c d^se Religion-s-Parteien leben indeß friedlich neben einander,Lab 8 für den Unterricht der Jugend durch eine Menge von Schulen,im ^dvr ist nicht kolonisirt. Hier sind die Eskimos, die Urbevölkerung,einer" Besitz ihres Landes geblieben, weil das eisige Klima, beiLocke«3ahres-Temperatur von — 3°'/?, dem Eüropäer nichtsNkisss darbot. Doch haben sich hier Heilands-Boten angesiedelt,^_ vnare der Bruder-Gemeinde, die ihrem großen Werke zur Versandung

<s. S?2Z8) einen Theil der Nord- und Südküste macht Frankreich Anspruch